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Blind Dates mit dem Zuschauer

Der lettische Regisseur Alvis Hermanis ist ein Theaterstar. Und ein Romantiker alter Schule. In Russland hat er Einreiseverbot.

Alvis Hermanis hat in Zürich «die besten Arbeitsbedingungen überhaupt». Foto: Doris Fanconi
Alvis Hermanis hat in Zürich «die besten Arbeitsbedingungen überhaupt». Foto: Doris Fanconi

Russland lässt ihn nicht mehr einreisen: Der Theaterstar Alvis Hermanis zählt zu jenen drei Staatsbürgern Lettlands, die seit letztem Jahr als Persona non grata gelten. Hochwillkommen ist er dafür am Schauspielhaus Zürich. Das Projekt «Die schönsten Sterbeszenen in der Geschichte der Oper», das am Freitag im Schiffbau uraufgeführt wird, ist schon seine fünfte Arbeit hier und ein ganz besonderes Geschenk. Denn mit seiner vierten, der filigranen «Geschichte von Kaspar Hauser» – die zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen wurde –, hatte Hermanis eigentlich Abschied vom Theater genommen.

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