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Das Köppel-Stück als Stresstest

Ein Foul ist kein Grund, das Spiel abzubrechen.

Er hat in den Augen vieler eine moralische Grenze überschritten: Philipp Ruch im Theater Neumarkt. Foto: Urs Jaudas.
Er hat in den Augen vieler eine moralische Grenze überschritten: Philipp Ruch im Theater Neumarkt. Foto: Urs Jaudas.

Seit einer Woche empört eine Kunstaktion, die als «Entköppelung» bekannt geworden ist: Im Rahmen eines Festivals am Theater Neumarkt wollte der 35-jährige Aktionskünstler Philipp Ruch einen fiktiven «Exorzismus» am «Weltwoche»-Herausgeber und SVP-Nationalrat Roger Köppel vollziehen. Es gibt ästhetische und moralische Gründe, die gegen diese Aktion sprechen. Das will niemand bestreiten. Einigen droht nun aber der Massstab verloren zu gehen: Die SVP hat angekündigt, die Subventionen des Theaters Neumarkt zu kürzen – oder es gar schliessen zu wollen.

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