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Dem «Franzos im Aargau» fehlt es an Esprit

Der Regisseur Volker Hesse inszeniert in Wettingen das Theaterstück von Thomas Hürlimann mit Gilles Tschudi in der Titelrolle. Ein problematisches Unterfangen.

Ein Mann in Schieflage: Gilles Tschudi in der Titelrolle von Hürlimanns Stück «Franzos im Aargau».
Ein Mann in Schieflage: Gilles Tschudi in der Titelrolle von Hürlimanns Stück «Franzos im Aargau».
Alex Spichale

Was für eine wunderschöne Anlage das Kloster Wettingen doch ist, wo Volker Hesse im Rahmen der diesjährigen Klosterspiele Thomas Hürlimanns «De Franzos im Aargau» inszeniert. Und was für eine tolle Idee, dass Hesse seine Zuschauer in Gruppen einteilt und vor Beginn der HürlimannKomödie auf einen szenischen Parcours durch die Klosteranlage führen lässt, denkt man – und wird schon bald vom Gegenteil belehrt. Auf einer Wiese in einem Innenhof des Klosters stehen mehrere Frauen und beugen sich – offensichtlich schwer psychotisch – über blutig gefärbtes Wasser; eine von ihnen knallt kopfüber ins Gras.

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