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Die grössten Theaterleute des 21. Jahrhunderts

Das deutschsprachige Theater hat in den letzten 20 Jahren etwas Entscheidendes wiederentdeckt: seinen heiligen Ernst. Das sind die 20 prägendsten Figuren.

«Hotel Angst»: So gings im Herbst 2000 los im Schiffbau – der neu eröffneten Filiale des Zürcher Schauspielhauses von Intendant Christoph Marthaler. Foto: Keystone
«Hotel Angst»: So gings im Herbst 2000 los im Schiffbau – der neu eröffneten Filiale des Zürcher Schauspielhauses von Intendant Christoph Marthaler. Foto: Keystone

Auf ulkgenudeltes Trashtheater haben nach der Jahrtausendwende nur noch wenige Lust. Man will Relevanz generieren am deutschsprachigen Theater, Dringlichkeit: zum Beispiel mit Dokuformaten, die supernah auf die Krisen der Welt draufhalten. Oder mit Experten auf der Bühne, die sich mit einer bestimmten Wirklichkeitserfahrung besonders gut auskennen – vom Flüchtling bis zum Firmenchef. Oder mit diskursiven Wortmaterialschlachten aus dem Feuilleton. Mancher wiederum, der auf den Brettern die alten Geschichten erzählt, wagt sich an eine neue, andere Wahrheit in der Figurenzeichnung. Und das Regietheater emanzipiert sich von jedem selbstgefälligen, sinnbefreiten Protestlertum. So oder so gilt: Ran an die Gegenwart! Hier listen wir (auch hierzulande) prägende Theatergestalten des gestarteten Jahrhunderts nach Geburtsjahrgang.

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