«Die Schauspielhaus-WG», Nr. 3 – Beschimpft als Fremdenlegionärin

In unserer Video-Serie sprechen die acht künftigen Hausregisseure des Zürcher Schauspielhauses über Lieblingsstücke, krasse Verrisse und die Kraft des Theaters. Nr. 3: Yana Ross.

Yana Ross, baltisch-amerikanische Regisseurin, erzählt. (Video: Yana Ross, Tamedia)

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Wir fragten die neuen Hausregisseurinnen und Hausregisseure:

1. Was Ist Ihnen das liebste Stück und wieso?
2. Kann Theater die Welt verändern?
3. Was war die vernichtendste Kritik, die Sie je bekamen?

In der Folge 3 unserer Video-Serie antwortet die baltisch-amerikanische Regisseurin Yana Ross.

1973 in Moskau geboren, verbrachte Yana Ross ihre Kindheit in Lettland; sie hat polnische, ukrainische und jüdische Wurzeln. Mit 17 zog sie mit ihrer Familie nach New York. Anfang der Neunziger studierte sie ein Jahr an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau; 2006 erlangte sie einen Master von der Yale School of Drama. Ross’ erste Arbeit auf der Bühne in Litauen, «Bambiland» von Elfriede Jelinek im Jahr 2007, schlug dort hohe Wogen. Seither ist Ross in Vilnius eine fixe Grösse; ihr Partner ist ein litauischer Schauspieler. Sie arbeitet allerdings auf der ganzen Welt. So wurde Yana Ross zur ersten Frau, die je auf der grossen Bühne der Berliner Volksbühne inszeniert hat («Macbeth»). Ihre Tschechow-Inszenierungen «Onkel Wanja», «Die Möwe», «Drei Schwestern» bescherten ihr wichtige Preise in Schweden, Island und Litauen. Beachtung fand unter anderem auch ihre Franz-Xaver-Kroetz-Interpretation, «Wunschkonzert», an den Wiener Festwochen 2016.

Erstellt: 30.05.2019, 07:01 Uhr

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