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Dieudonnés geputzte Mauer

Der Skandal blieb aus: Der französische Komiker bot in Nyons prall vollem Theater eine abgeschwächte Version seiner umstrittenen Show.

Das gabs noch nie: In Frankreich wurde das Programm «Mur» des umstrittenen Komikers Dieudonné M'Bala M'Bala verboten. Hier spricht er an einer Pressekonferenz in Paris, 11. Januar 2014.
Das gabs noch nie: In Frankreich wurde das Programm «Mur» des umstrittenen Komikers Dieudonné M'Bala M'Bala verboten. Hier spricht er an einer Pressekonferenz in Paris, 11. Januar 2014.
AFP
Für alles gewappnet: Polizisten sichern den Auftritt von Dieudonné in Nyon ab. (3. Februar 2014)
Für alles gewappnet: Polizisten sichern den Auftritt von Dieudonné in Nyon ab. (3. Februar 2014)
epa/Christian Brun
Vorfreude: Fans von Dieudonné in Nyon. (3. Februar 2014)
Vorfreude: Fans von Dieudonné in Nyon. (3. Februar 2014)
epa/Christian Brun
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Na, und wie war er denn nun, Dieudonnés Auftritt im Théâtre de Marens? Stürmisch? Dämonisch? Aufregend? Unerträglich? Ärgerlich? Nichts von alledem. Sagen wir: Es war routiniert. Und effektiv. Man könnte darüber vergessen, dass der Conseil d’Etat, das oberste Verwaltungsgericht Frankreichs, sein Programm «Mur» in Frankreich verboten hat, etwas noch nie Dagewesenes. Und dass Dieudonné seine «Mauer» deshalb säubern musste –zu «Asu Zoa», auf Kamerunisch «Elefantengesicht».

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