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Ein Diener und ganz viele Probleme

Barbara Frey liest Goldonis «Diener zweier Herren» neu. Und bedient dabei am Schauspielhaus Kopf und Bauch des Zuschauers.

Die Zuschauer werden auf verschiedenen Ebenen bedient: Michael Maertens als doppelter Diener. Foto: Matthias Horn
Die Zuschauer werden auf verschiedenen Ebenen bedient: Michael Maertens als doppelter Diener. Foto: Matthias Horn

Die grosse Liebe heisst Clarice? Oder Clarace? Der Bräutigam weiss es nicht mehr. Egal, auf jeden Fall ist das Dingelchen mit Rossschwanz und Rüschenkleidchen, das da die dauerbeleidigte Leberwurst markiert, die Tochter von Pantalone de Bisognosi (im Laufe des Abends wächst unsere Bewunderung für Marie Rosa Tietjens konsequent renitenten Backfisch). Und das ist eine feine, ja, eine richtig leckere Sache für Silvio, den Sohn von Dottore Lombardi. Eine Sache, die man sich nicht einfach wieder vor der Nase wegziehen lässt.

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