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Eine Tragödie in vier Schachteln

Gerade sind vor Lampedusa wieder 300 Flüchtlinge verschollen. Das Théâtre Senza zeigt in «Miraculi» die Opfer wie die Manager der Abschottungspolitik.

Die Performance des Théâtre Senza könnte lebendiger nicht sein. Foto: PD
Die Performance des Théâtre Senza könnte lebendiger nicht sein. Foto: PD

Massengrab Mittelmeer. Kleiderhaufen auf der Bühne. Und eine Ausstellung mit Strandgut, das von Flüchtlingsschicksalen erzählt und im Müll verschwunden wäre, würde es jetzt nicht hier gezeigt: Am viertägigen Lampedusa-Festival in der Roten Fabrik, das am Sonntag mit der Aufführung von «Miraculi» des Théâtre Senza zu Ende ging, bekamen News und Zahlen auf unterschiedliche Weise Gesichter und Geschichten.

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