Zum Hauptinhalt springen

Erlaubt ist, was gelingt

Aischylos, Shakespeare, Goethe: Werden die Alten zu oft gespielt und die Jungen zu wenig? Das ist die falsche Frage.

Immer wieder Ibsen: Szene aus «Der Volksfeind» am Schauspielhaus (2015).Foto: Tanja Dorendorf (T+T Fotografie)
Immer wieder Ibsen: Szene aus «Der Volksfeind» am Schauspielhaus (2015).Foto: Tanja Dorendorf (T+T Fotografie)

William Shakespeare und kein Ende: Dass sein Werk das Beiwort «unsterblich» verdient, zeigt schon ein Blick auf die Spielpläne im deutschsprachigen Raum. Der Shakespeare-Taumel verdeutlicht noch einmal, was die Theaterprogramme der letzten Jahre längst klargemacht haben: dass nämlich alle Klagen über eine textvergessene Projekt-Hausse am Theater an der Realität vorbeizielen; und mit ihnen auch die Behauptung, zwischen freier Szene und festen Häusern gebe es keine ästhetischen Unterschiede mehr.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.