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«Europa kann sich da nicht einfach hinausstehlen»

«Verfolgst du jemanden, gibst du ihm die Rechtfertigung, zurückzuschlagen»: Wael Shawky über Terror in Ägypten und Europa. Foto: PD

Im Arabischen Frühling wurde das gestützt, was man gern «westliche Werte» nennt. Wie sehen Sie die ­Situation in Ägypten heute?

Herrscht in Ägypten nicht auch grosse Angst vor Terrorattacken?

«Wie Grossbritannien seine Kolonien rund um den Erdball ausbeutete – und jetzt Angst hat vor 300'000 Flüchtlingen: lächerlich!»

Wie meinen Sie das?

Dies thematisieren Sie in Ihrer Kunst immer wieder. Auch im «Song of Roland: The Arabic Version», der auf einem französischen Versepos aus dem Mittelalter fusst?

Ihr erster Film, «The Horror Show File», entstand noch vor dem Arabischen Frühling. Hätten Sie ihn 2011 anders gemacht?

Video: Wael Shawky am Museum of Modern Art, 2015

Ihre Filme verfolgen 200 Jahre Kreuzzugsgeschichte.

Spielt in den USA, wo Sie derzeit mit Partnerin und einjährigem Sohn leben, die Angst vor «dem Islam» angesichts der Spannungen mit Nordkorea eine kleinere Rolle?

Marionetten im Weihrauch: Szene aus «The Path to Cairo». Foto: Courtesy the Artist & Sfeir-Semler Gallery HH / Beirut