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Freiflug ins Nichts

Der Regisseur Christoph Marthaler widmet sich in Basel einer alten französischen Komödie – und erfindet damit, unter der Überschrift «Das Weisse vom Ei», sein Theater neu.

Verschleiss darf sein im karikaturesken Marthaler-Theater: Alle holen sich in «Das Weisse vom Ei» eine blutige Nase.
Verschleiss darf sein im karikaturesken Marthaler-Theater: Alle holen sich in «Das Weisse vom Ei» eine blutige Nase.
Simon Hallström/Iconiq

Hundert Minuten lang hat man einen gewaltigen Knoten im Kopf: Immer wieder durcheilt man seine Hirnwindungen, dreht und wendet in Gedanken alles Gesehene, weil man es einfach nicht fassen kann, dass der grosse Christoph Marthaler uns an diesem Abend, unter dem Titel «Das Weisse vom Ei», Eugène Labiches «La poudre aux yeux» erzählt.

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