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Gratis-Theater für alle?

Theatermacher übertragen ihre Inszenierungen immer häufiger ins Internet, so am Samstag das populäre britische Theater-Kollektiv Forced Entertainment. Fragt sich, ob das zukunftsweisend ist.

Sich einen Film anschauen, eine Serie reinziehen oder den neusten Song der Lieblingsband anhören: Seit einigen Jahren scheint das ganze audio-visuelle Kulturgut der westlichen Welt als Stream im Internet verfügbar zu sein. Inzwischen sind selbst die Theatermacher auf den Live-Stream-Zug aufgesprungen, obwohl sich das Bühnengeschehen aufgrund der gemeinschaftlichen Raum- und Zeiterfahrung eigentlich gegen jede Digitalisierung sträubt.

Und dennoch werden immer mehr Bühnenhäuser über Live-Streams ans globale Netz angekoppelt. Diesen Samstag kann man sich beispielsweise ab 17 Uhr «Speak Bitterness» von Forced Entertainment ansehen, eine Performance von sechs Stunden Dauer, welche das britische Theater-Kollektiv, seit 1994 aufführt – und in der sich eigene Erfahrungen der Künstler mit Reflexionen historischer Ereignisse verbinden sollen.

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