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«Ich behauptete, homosexuell zu sein»

In Mike Müllers neuem Theaterstück gehts um die Armee. Ein Gespräch über seine sehr kurze Zeit im Militär, WK-Kiffer und die GSoA-Initiative von 1989.

Neuster Vorstoss der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA): Im Januar 2012 wurden Unterschriften für die Initiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» eingereicht.
Neuster Vorstoss der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA): Im Januar 2012 wurden Unterschriften für die Initiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» eingereicht.
Keystone
Hippieske Vorläufer: GSoA-Mitglieder Jo Lang, Renate Schoch und Andreas Gross.
Hippieske Vorläufer: GSoA-Mitglieder Jo Lang, Renate Schoch und Andreas Gross.
Keystone
Hat einen schweren Stand: Armee-Chef André Blattmann referiert über den Gripen. (17. Januar 2013)
Hat einen schweren Stand: Armee-Chef André Blattmann referiert über den Gripen. (17. Januar 2013)
Keystone
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Herr Müller, am 26. November 1989 votierten 35 Prozent der Stimmbürger für eine Abschaffung der Armee. Was haben Sie damals eingelegt? Ein Ja.

Weshalb? Mir war damals völlig klar, dass die Armee abgeschafft werden muss – zumal ich kurze Zeit vorher ziemlich schlechte Erfahrungen mit dem Militär gemacht hatte. Ich war in die RS eingerückt, die mir dann allerdings gar nicht gefiel. Ich fand das unmöglich: dieses Geschrei, das lange Rumstehen an praller Sonne. Meine Vorgesetzten waren brüllende Jus-Studenten, die ich nicht ernst nehmen konnte. Ich wählte nach 10 Tagen dann wie so viele den Weg des blauen Briefs.

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