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«Ich bin ein Kind der Subvention»

Für Schauspieler Mike Müller ist subventionierte Kultur ein Luxus, von dem er auch schon profitiert hat. Die Verwendung der öffentlichen Gelder stellt er aber im Einzelfall in Frage.

Mike Müller (51) gelangte nicht zuletzt wegen seiner Rolle als «Der Bestatter» zu landesweiter Bekanntheit: Der Schauspieler bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel.
Mike Müller (51) gelangte nicht zuletzt wegen seiner Rolle als «Der Bestatter» zu landesweiter Bekanntheit: Der Schauspieler bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel.
Alexandra Wey, Keystone

Sie selbst sind seit elf Jahren am Casinotheater Winterthur beteiligt. Es funktioniert ohne Subventionen – und mit tollen Zahlen.

Richtig; aber man muss eben das Genre berücksichtigen. Grundsätzlich will ich die Leute mit meinem Theater immer gut unterhalten. Aber Unterhaltung kann auf verschiedene Arten geschehen. Den «Elternabend» habe ich ursprünglich am Theater Neumarkt entwickelt, und nicht alles, was dorthin passt, würde auch am Casinotheater laufen. Das Casinotheater kommt seit Anbeginn ohne Subventionen aus – aber manche Genres und Formen kommen ohne eben nicht aus. Manches passt ans Casinotheater, manches ans Neumarkt, manches ans Schauspielhaus. «Elternabend» war vielleicht ein Glücksfall, das ging überall. Aber es muss nicht alles überall gehen.

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