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«Ich glaube nicht, dass Hans-Rudolf Merz zur Premiere kommt»

Heute hat das Satire-Stück «Die Nepotistan-Affäre» von Domenico Blass und Viktor Giacobbo in Winterthur Premiere. Blass spricht über das Vorbild Ghadhafi und machtlose Bundesräte.

Die Libyen-Affäre als Vorlage für die «Nepotistan-Affäre»: Die beiden Schweizer Geiseln Max Göldi (rechts) und Rachid Hamdani, 9. Dezember 2009 in der Schweizer Botschaft in Tripolis.
Die Libyen-Affäre als Vorlage für die «Nepotistan-Affäre»: Die beiden Schweizer Geiseln Max Göldi (rechts) und Rachid Hamdani, 9. Dezember 2009 in der Schweizer Botschaft in Tripolis.
Keystone
«Wenn ein Demokrat mit einem Diktator etwas auszuhandeln versucht, dann ist das zum Scheitern verurteilt»: Bundesrat Hans-Rudolf Merz (links) mit dem libyschen Premierminister Baghdadi Mahmudi am 20. August 2009 in Tripolis.
«Wenn ein Demokrat mit einem Diktator etwas auszuhandeln versucht, dann ist das zum Scheitern verurteilt»: Bundesrat Hans-Rudolf Merz (links) mit dem libyschen Premierminister Baghdadi Mahmudi am 20. August 2009 in Tripolis.
Keystone
«Diktatoren haben eine Vorliebe für Fantasieuniformen»: Muammar Ghadhafi am 10. Juni 2009.
«Diktatoren haben eine Vorliebe für Fantasieuniformen»: Muammar Ghadhafi am 10. Juni 2009.
Keystone
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Herr Blass, hat Sie die Realität im Stich gelassen? Nein, warum?

Weil Ghadhafi als Vorbild für Ihr Theaterstück «Die Nepotistan-Affäre» nicht mehr an der Macht ist. Natürlich sind Ghadhafi und die Libyen-Affäre das Vorbild für die «Nepotistan-Affäre». Aber wir haben einige Dinge verändert, damit unser Stück nicht eins zu eins als Aufarbeitung dieser Affäre verstanden wird.

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