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In Barbara Freys Haus gibt es viele Wohnungen

Vielfältige Ästhetik, ein ­rund ­laufender Theaterbetrieb – nur das Umwerfende, ­Aufstörende fehlt.

Alexandra Kedves
Die Perspektive der Profis: Bühne und Zuschauerraum im «Pfauen». Foto: Cortis & Sonderegger (13 Photo)
Die Perspektive der Profis: Bühne und Zuschauerraum im «Pfauen». Foto: Cortis & Sonderegger (13 Photo)

«Kürzlich schrieb uns eine Zuschauerin einen Brief, in dem sie sich entschuldigt, dass sie nach 76 Jahren ihr Abonnement aus Altersgründen nicht verlängern kann. Der Abschied tue ihr sehr weh.» Intendantin Barbara Frey ist berührt von dieser «unbeschreiblichen» Treue zum Schauspielhaus Zürich. Und Treue zu Künstlern prägt wiederum Freys mehr als solides Stadttheater, das sie mit einem erstklassigen, gleichfalls recht treuen Ensemble auf die Beine stellt. Aber Treue heisst eben auch: Erwartbarkeit. Erwartbar bei Frey sind Arbeiten, die besonders ein Publikum über dreissig ansprechen, realisiert von alten Bekannten.

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