Zum Hauptinhalt springen

Nackt durch den Wald hüpfen – und sterben

Die Theaterpädagogin Uta Plate bringt mit «Leben Lügen Sterben» Laien auf die Neumarkt-Bühne. Ein ebenso wilder wie eindrücklicher Abend über den Tod, die Lebenslüge – und andere Realitäten.

Wo lauert denn nun die Lüge? Vor oder hinter dem Vorhang? Foto: Caspar Urban Weber
Wo lauert denn nun die Lüge? Vor oder hinter dem Vorhang? Foto: Caspar Urban Weber

Beim Theaterbesuch gibt es einen alten Traum, von dem man immer wieder hofft, er werde Realität. Es ist dies der Traum von einem «Theater ohne Anstrengung», von dem der Dramatiker Heiner Müller immer schwärmte. Das ist ein Theater, in dem niemand festlegt, wie man sich danach zu fühlen hat oder was man davon mit nach Hause nehmen soll. Die Sehnsucht nach diesem anstrengungslosen Theater wird vor allem von jenen Abenden geweckt, in denen man mit der geballten Schwerkraft menschlicher Schicksale konfrontiert wird – was im Theater ja eher die Regel ist. Manchmal hat man Glück und sieht tatsächlich ein anstrengungsloses Stück, gerade, wenn es mal wieder ums Leben im Allgemeinen geht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.