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New Yorker Met einigt sich mit Bühnenarbeitern

Nach zähen Verhandlungen konnte die weltberühmte Metropolitan Opera in New York einen langen Arbeitskonflikt lösen. Dem Start in die neue Saison mit Mozarts «Le Nozze di Figaro» steht nichts mehr im Wege.

Einigte sich mit seinen Mitarbeitern: Metropolitan Opera New York. (1. August 2014)
Einigte sich mit seinen Mitarbeitern: Metropolitan Opera New York. (1. August 2014)
Keystone

Eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt kann nach der Sommerpause im September wie geplant in die neue Saison starten: Die New Yorker Metropolitan Opera legte am Mittwoch einen langen Arbeitskonflikt mit seinen Bühnenarbeitern bei. Die Proben könnten damit weitergehen, und am 22. September öffne die Met mit einer neuen Produktion von Mozarts «Le Nozze di Figaro» ihre Türen, teilte das Haus mit.

Met-Geschäftsführer Peter Gelb hatte angesichts schrumpfender Besucherzahlen und ausufernder Produktionskosten ursprünglich einen Gehaltsschnitt von 17 Prozent sowie Kürzungen bei Rentenleistungen und Krankenversicherung durchsetzen wollen.

Die Bühnenarbeiter waren zahlenmässig die grösste Gruppe, mit denen die Leitung des Opernhauses neue Verträge aushandeln musste. Vor ihnen hatten sich die Orchester- und Chormitglieder der Met am Montag auf neue, vorläufige Verträge über vier Jahre geeinigt. Dabei stimmten sie einem Einschnitt beim Gehalt von 3,5 Prozent und weiteren 3,5 Prozent innerhalb der kommenden sechs Monate zu.

Die meisten Orchester- und Chormitglieder verdienten 2013 rund 200'000 Dollar inklusive Überstunden, die sie der Vorliebe Gelbs für extravagante Produktionen zuschrieben. Die Gewerkschaften argumentierten im Streit um die geforderten Einschnitte, vor allem Gelb habe Millionen mit gescheiterten Projekten vergeudet.

Einigungen mit acht Gewerkschaften anderer Berufsgruppen wie Maler und Kostümbildner stünden zwar noch an, doch hoffe man auf einen baldigen Durchbruch, hiess es weiter.

AP/chk

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