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«Nicht mehr Gott, sondern eben Hitler»

Künstler Jonathan Meese muss vor Gericht, weil er den Hitlergruss gezeigt hat. Nazismus-Experte Tilman Allert sagt, warum dies richtig ist und weshalb der Gruss noch immer schockiert.

Der Gruss verpflichtete die Bevölkerung auf sein Regime: Hitler in Wien (12. März 1938).
Der Gruss verpflichtete die Bevölkerung auf sein Regime: Hitler in Wien (12. März 1938).
Keystone
«Der Charismaträger darf sich beinahe alles erlauben»: Hitler in Nürnberg (7. September 1933).
«Der Charismaträger darf sich beinahe alles erlauben»: Hitler in Nürnberg (7. September 1933).
Keystone
«Reine Provokation»: Junge Rechte in Moskau heben die Hand zum Hitlergruss. (15. Dezember 2010)
«Reine Provokation»: Junge Rechte in Moskau heben die Hand zum Hitlergruss. (15. Dezember 2010)
Keystone
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Herr Allert, Meese verteidigt die Aktion mit seiner Absicht, den Hitlergruss neutralisieren, seine Gefährlichkeit entschärfen zu wollen. Was halten Sie davon? Nichts. Meeses Aktion war ein Zeichen intellektueller Einfallslosigkeit und Vulgarität. Der Gruss wird im Gegenteil entschärft durch Nichtgebrauch, durch sein Verschwinden aus dem öffentlichen Raum.

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