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Raus aus dem eigenen Saft

Seit zwei Jahren leitet Roger Merguin das Theaterhaus Gessnerallee in Zürich, eben hat er seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Zu Besuch bei einem Intendanten, der für Offenheit und Disziplinlosigkeit steht.

Er will möglichst viele «seiner» Künstler international vernetzen: Roger Merguin. Foto: Reto Oeschger
Er will möglichst viele «seiner» Künstler international vernetzen: Roger Merguin. Foto: Reto Oeschger

Das Büro ist zu klein für diesen grossen Mann – aber auch für alle anderen, die lichte Räume bevorzugen. Denn mit seinem stark abfallenden Gebälk hat der Dachstock der Gessnerallee etwas Geducktes. Doch genau hier hat der fast zwei Meter grosse Roger Merguin sein Büro, von dem aus er seit zwei Jahren das Programm der Gessnerallee macht, das in jeder Hinsicht für Offenheit steht, nicht zuletzt gegenüber dem Publikum: Merguin duzt alle seine Besucher. Wirklich alle. «Hoi, i bi de Roger», sagt er dann mit weichem Solothurner Dialekt, den man in der Werbung so gerne verwendet, weil er weder Berner noch Zürcher Ohren stört.

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