Zum Hauptinhalt springen

Saläre an die Öffentlichkeit!

Auf der Bühne fordern unsere Kulturhäuser Offenheit. Es ist Zeit, dass ihre Chefs diese durch transparente Löhne vorleben.

MeinungGuido Kalberer

Wir wissen, was die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch verdient. Wir wissen, was Andreas Meyer bei den SBB verdient. Und wir wissen sogar von vielen Managern in der Privatindustrie, was sie verdienen. Kann jemand erklären, warum die Saläre der Chefs kultureller Institutionen nicht kommuniziert werden? Warum ausgerechnet jene Manager, deren Arbeit bis zu 80 Prozent mit Steuergeldern vergütet wird, eine Mauer des Schweigens um ihre sicherlich nicht geringen Einkünfte errichten?

Gleich, um wen es dabei geht, sie alle scheuen die berechtigte Forderung nach Transparenz: Barbara Frey vom Schauspielhaus, Andreas Homoki vom Opernhaus, Christoph Becker vom Kunsthaus Zürich und Ilona Schmiel von der Tonhalle. Einem Kartell ähnlich haben sich diese kulturellen Institutionen, so scheint es, untereinander abgesprochen und kommen mit ihrer Geheimnistuerei dem Gemein­wesen nicht entgegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen