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Sie hört Musik im Text, sieht Bilder im Sound

Zweimal war die Zürcherin schon als «Nachwuchsregisseurin des Jahres» nominiert. Jetzt eröffnet Mélanie Huber die Saison in der Schiffbau-Box mit Melvilles «Bartleby, der Schreiber».

«Ich habe den Verdacht, dass starkes Bildertheater wieder im Kommen ist»: Nachwuchsregisseurin Mélanie Huber. Foto: Tom Kawara
«Ich habe den Verdacht, dass starkes Bildertheater wieder im Kommen ist»: Nachwuchsregisseurin Mélanie Huber. Foto: Tom Kawara

Sogar ein spektakulärer Stolpersturz in den Kulissen bringt sie nicht aus der Fassung. «Den Kasten haben wir ja extra schwarz gestrichen», meint Mélanie Huber, während sie sich vom schwarzen Boden aufrappelt und helfende Hände beiseite schiebt. Dann redet sie gleich weiter über ihre Inszenierung von Herman Melvilles «Bartleby, der Schreiber», die den Saisonauftakt in der SchiffbauBox macht. Oder besser: über «unsere Inszenierung». Die 33-jährige Zürcherin ist eine ausgeprägte Teamplayerin, und in ihrer Kerngruppe – zu der Autor und Theaterpädagoge Stephan Teuwissen sowie Komponist und Schlagzeuger Pascal Destraz zählen – war «Bartleby» schon seit zwei Jahren ein Thema.

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