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Tanz im Wind

Heute legt auf dem Marmorera-Staudamm eine ungewöhnliche Arche Noah ab: Regisseur Giovanni Netzer zeigt an seinem Festival Origen einmal mehr, wie Theater und Landschaft zusammenkommen können.

Lässt Publikum und Ensemble die Natur spüren: Der luftige Theaterbunker auf dem Damm des Marmorera-Stausees.
Lässt Publikum und Ensemble die Natur spüren: Der luftige Theaterbunker auf dem Damm des Marmorera-Stausees.
Nicola Pitaro

Es zieht auf dem Marmorera-Staudamm. Der Wind kommt hier mal von Norden, mal von Süden, er lädt sich auf an den Rampen des Damms, und derzeit bläst er durch einen schwarzen Theaterbunker. Die Mauern wirken dick, sind aber luftdurchlässig, sonst würde es den Bau vom Damm fegen. Die grösseren und kleineren Luken, durch die man aus dem Zuschauerraum auf den See und in die Berge blickt, werden zu Windkanälen; es kann eisig werden hier, das merkt man selbst an einem relativ windstillen Nachmittag.

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