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«Wer nicht mitspielt, fällt aus dem Netz»

Filmemacher Dani Levy debütiert mit «Schweizer Schönheit» als Bühnenautor und inszeniert die Uraufführung am Pfauen gleich selbst. Die Komödie erzählt vom hiesigen Mittelstand.

Mit Dani Levy sprach Alexandra Kedves
«Theater soll so spannend sein wie Fussball!», sagt Bühnenautor Dani Levy. Foto: Doris Fanconi
«Theater soll so spannend sein wie Fussball!», sagt Bühnenautor Dani Levy. Foto: Doris Fanconi

Überm Chaos hängt, am Bühnenhimmel, ein biederes Wahlplakat mit der Aufschrift «Wohlstadt»: Schon in der ersten Szene von «Schweizer Schönheit» geht es hoch her; und Dani Levy, Autor und Regisseur dieser «fundamentalistischen Komödie», lässt sie grad noch einmal spielen. Er schraubt am Tempo, feilt an den Einsätzen, spurtet zwischen Schauspielern und Technikern hin und her. Denn eben ist sein Team von der Probebühne im Schiffbau auf die Pfauen­bühne umgezogen, alles hier ist anders – und es wird ernst. Doch nach der Probe macht Levy sich locker, setzt die Ringelmütze auf, verschenkt sein herzerwärmendes Lächeln und legt schon vor der ersten Frage los.

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