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«Unsere Gebäude sollen Ruhe ausstrahlen»

Architekt Max Dudler sieht die Europaallee als gelungenes Beispiel für Verdichtung. Dekorative «Broschenarchitektur» lehnt er ab.

... und das Jacob-und-Willhelm-Grimm-Zentrum an der Humboldt-Universität in Berlin.
... und das Jacob-und-Willhelm-Grimm-Zentrum an der Humboldt-Universität in Berlin.
Stefan Müller
Versucht Elemente des Ortes aufzugreifen: Dudlers PH-Campus an der Europaallee.
Versucht Elemente des Ortes aufzugreifen: Dudlers PH-Campus an der Europaallee.
Stefan Müller
Die Fenster als Erkennungszeichen: Ausschnitt der Fassade des IBM-Hauptsitzes, Frühling 2005.
Die Fenster als Erkennungszeichen: Ausschnitt der Fassade des IBM-Hauptsitzes, Frühling 2005.
Gaetan Bally, Keystone
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Die Pädagogische Hochschule (PH) ist die wohl grösste neu gebaute Ausbildungsstätte der Schweiz. Doch man sieht ihr nicht an, dass es eine Schule ist. Man könnte kritisch anmerken: Zürich hat einen Bürokomplex mehr – ein Riesenvolumen, das streng und neutral dasteht.

Wie sieht denn eine Schule aus? Die Vorstellungen vom Hochschulbau werden immer noch von den funktionalistischen Hochschul-Clustern vor unseren Städten geprägt. Ich denke schon, dass das Gebäude mit den liegenden Fenstern als zeitgemässe Hochschule erkennbar ist. Umso mehr, wenn Sie über die Gassen und Treppen auf den als Platz gestalteten Campus kommen. Diese Architektur muss viele Einflüsse verarbeiten und sich auch gegen die Bürokomplexe an der Europaallee behaupten. Wir haben die PH wie eine kleine Stadt mitten in das Gewebe der Stadt Zürich eingefügt.

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