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Wie viel Abhängigkeit ist gesund?

Der Marlboro-Mann, der für Freiheit, aber auch Gefangensein steht. Foto: Hannes Schmid, Cowboy#05, 2007, Öl auf Leinwand
Täglich sind wir von Werbung umgeben. Was würde den Raum füllen, wenn sie nicht da wäre? Foto: Joshua Geiger, werbefrei, 2019, Fotografie

Abhängigkeiten werden hier weder nur negativ noch einfach als eine Kette aus Kausalitäten, die sich in eine Richtung fortsetzt, gezeigt.

Wie eine Katze, die sich in den eigenen Schwanz beisst – Tonjaschja Adlers Blick auf Abhängigkeiten. Foto: Katharina Wernli
Ein ganzes Netz aus Institutionen kommuniziert über die Sucht, nur der Abhängige selbst hat in der Korrespondenz keine Stimme. Gianluca Trifilos Werk über Abhängigkeit. Foto: Katharina Wernli

Mitmachen in der AusstellungBesuchende können sich während der Ausstellung überlegen, wovon sie abhängig sind. Die Antworten werden in einem Atelier ganz hinten in der Ausstellung gesammelt und später von Mitgliedern der Recherchegruppe in die grünen Fluchtwege geschrieben.Woran erkennt man, dass man suchtgefährdet ist?Zusammen mit der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich entwickelten die Macherinnen und Macher der Ausstellung einen Fragebogen, der Antworten liefern und dazu anregen soll, sein eigenes Verhalten unvoreingenommen unter die Lupe zu nehmen.Einen Kaffee umsonst bekommt, wer sich an den Tisch ohne Beine wagt. Mindestens zwei Personen müssen daran Platz nehmen, natürlich können sie sich nicht unabhängig voneinander setzen. Gleich nebenan wartet die Installation «Coffee seeks its own level» von Allan Wexler. Die vier Kaffeetassen sind mit Schläuchen verbunden. Eine einzelne Tasse anzuheben, bringt die anderen zum Überlaufen. Koordination ist gefragt.