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Weisses Rauschen

In Schaffhausen und Chur zeigt die Zürcherin Ester Vonplon ihre Fotografien über die vergletscherte Leere der Welt – ein kalkuliertes Geheimnis.

Ester Vonplons Schnee-Fotografien geben dem Betrachter keinen Halt und keine Orientierungshilfe. Foto: Ester Vonplon
Ester Vonplons Schnee-Fotografien geben dem Betrachter keinen Halt und keine Orientierungshilfe. Foto: Ester Vonplon

Es gibt kein Entkommen. Es gibt kein ­Dazwischen und keinen Raum zwischen Ja und Nein. Entweder oder. Entweder man ist dafür und hält die Fotografin ­Ester Vonplon für eine der eigenwilligsten, eigensinnigsten jungen Künstlerinnen der jungen Schweizer Fotografie. So wie der kürzlich verstorbene Major­domus und Provokateur der Fotoszene, der Galerist Walter Keller. Oder man leistet Widerstand. Dann wird man die in Graubünden lebende 34-jährige Zürcherin für ihren strapaziösen Hang zur Gegenstandsleere nur mit Kopfarbeit und Goodwill innovativ finden.

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