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Ich habe mich selbst ausspioniert – auf Facebook

Nutzer können alle Daten einsehen, die der Tech-Riese über die Jahre gesammelt hat. Was steht da drin? Ein Selbstversuch.

Zeichnung: Ruedi Widmer
Zeichnung: Ruedi Widmer

«Sollte heute Polnisch büffeln, aber mag grad nicht»: Das war meine allererste Handlung auf Facebook, eine Statusmeldung. 11 Jahre ist das her. Seither benutze ich das soziale Netzwerk regelmässig. Als Kommunikationsmedium, als Informationsquelle, als Fotoalbum und als Zeitvertreib. Wie die meisten der 2,2 Milliarden User habe ich mir dabei nie gross Gedanken um die Sicherheit meiner Daten gemacht. Auch als bekannt wurde, dass Facebook Daten von 87 Millionen Nutzern unzulässiger­weise der Polit-Beratungsfirma Cambridge Analytica hatte zukommen lassen. So what? War ja nicht betroffen. Wird schon nicht mehr vorkommen.

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