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Willy Guhls Strandstuhl hat eine düstere Vergangenheit

Im Schaudepot auf dem Zürcher Toni-Areal wird der Eternit-Klassiker prominent gezeigt – ohne Hinweis auf Asbest-Opfer.

Von Ev Manz
Asbestfasern, wie sie in Guhls Schlaufenstuhl verarbeitet wurden, haben hunderttausend Opfer gefordert. Foto: Dominique Meienberg
Asbestfasern, wie sie in Guhls Schlaufenstuhl verarbeitet wurden, haben hunderttausend Opfer gefordert. Foto: Dominique Meienberg

Willy Guhls Schlaufenstuhl ist ohne Zweifel ein Schweizer Designklassiker. 1954 geschaffen, besticht er noch heute durch seine schnörkellose Form. In der Ausstellung «100 Jahre Schweizer Design» im Schaudepot auf dem Toni-Areal ist Guhls Strandstuhl denn auch eines der Aushängeschilder. Er ziert das ­Plakat und ist prominent auf der Ausstellungshomepage platziert.

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