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«Wir stehen an einem heiklen Punkt»

Schriftsteller Jonas Lüscher sorgt sich um Europa, vergleicht die FPÖ mit der SVP und fordert mehr Macht für die Wählenden.

«Wo die Emotionen zu hoch schlagen, ist die Demokratie gefährdet», sagt Schriftsteller Jonas Lüscher. Foto: Reto Oeschger
«Wo die Emotionen zu hoch schlagen, ist die Demokratie gefährdet», sagt Schriftsteller Jonas Lüscher. Foto: Reto Oeschger

Europa wählt, doch nur wenige bewegt das. Leben wir in einem Europa ohne Europäer?

Natürlich ist das Interesse an der Europawahl nicht gross genug. Das Interesse an Politik ist nie gross genug. Das sehen wir auch bei nationalen oder regionalen Wahlen. Ich habe aber schon das Gefühl, dass sich sehr viele Leute als Europäer verstehen, auch viele Schweizer übrigens. Vor allem jüngere Menschen haben heute überhaupt kein Problem mit multiplen Identitäten. Sie sehen sich etwa als Europäer, Franzose, Pariser. Und so geht es auch mir: Ich bin Europäer, Schweizer und deutscher Doppelbürger, Münchner – und irgendwie bin ich immer noch Berner.

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