Zum Hauptinhalt springen

Zelebrierte Düsternis am Comixfestival

Die Wahlgenferin Peggy Adam taucht für ihre Graphic Novels in Ängste ab und mit Storys wieder auf. Am Fumetto in Luzern gibts ihre neuste auf Deutsch.

Eine Seelenreise in grobgestrichelte Dunkelheit: Éric Lambés Opus magnum «Le fils du Roi».
Eine Seelenreise in grobgestrichelte Dunkelheit: Éric Lambés Opus magnum «Le fils du Roi».
Éric Lambé
Das Grauen, das ein Kugelschreiber erzeugt hat: Vier Panels aus «Le fils du Roi».
Das Grauen, das ein Kugelschreiber erzeugt hat: Vier Panels aus «Le fils du Roi».
Éric Lambé
«Das Rohe» habe er sichtbar machen wollen, sagt Comiczeichner Éric Lambé über seine Künstlerbiografie «alberto G.».
«Das Rohe» habe er sichtbar machen wollen, sagt Comiczeichner Éric Lambé über seine Künstlerbiografie «alberto G.».
Éric Lambé
1 / 10

Ernst schaut das Töchterchen, ernst die Mutter: grosse, dunkle Augen vor brodelndem Rot und volle Lippen, aus denen ein strenges «non» herausmarschieren würde, wären sie nicht so unnahbar verschlossen. «Eigentlich gleicht mir das Selbstporträt überhaupt nicht», sagt Peggy Adam. Dass das stimmt, weiss man, wenn man sie ein paar Minuten gesprochen hat: Die 40-jährige Französin mit italienischen Wurzeln ist keine, die ihre Künstleraura wie einen Zaun um sich herum aufbaut. Im Gegenteil: Peggy Adam öffnet weit das Tor, damit wir im Garten ihrer Kunst gemeinsam nach Antworten suchen können. Stolpern ist dabei erlaubt, und die Suche macht ihr hörbar Spass.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.