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Humor gegen Virus-KriseLachen in Corona-Zeiten – Folge 8

Godzilla greift an, Hund und Katz debattieren, und der Igel macht Kunst: Während der Mensch gegen die Pandemie kämpft, erobern Tiere die Welt.

«Renn, Godzilla greift die Stadt an!» – «Entspann dich, er hat erst 4000 Leute getötet, die Grippe killt jedes Jahr 25’000.»
«Renn, Godzilla greift die Stadt an!» – «Entspann dich, er hat erst 4000 Leute getötet, die Grippe killt jedes Jahr 25’000.»

Ab nächster Woche dürfen wir wieder ins Gartencenter und zum Coiffeur: Wir kehren langsam zur Normalität zurück – im Rahmen eines nationalen Vernunftexperiments, das bisher sehr erfolgreich war. Bleiben wir also weiterhin viel zu Hause und vertreiben uns dort – bis es einen Impfstoff gibt – die Zeit mit Gelassenheit und Sinnvollem. Und vielleicht ab und zu mit etwas Corona-Humor. Hier unsere aktuelle Auswahl.

1. Amerikanische Botschaft

Während in Labors an einem Impfstoff gegen das Virus geforscht wird, erkennen einige US-Amerikaner das eigentliche Übel anderswo. Auf Youtube ist die singende Bürgerbewegung, die gegen den «Lyin’ King» ansingt, bereits ein Millionenhit.

2. Besoffen im Club

Wir Älteren haben ja nie so richtig kapiert, für was Tiktok eigentlich nützlich sein könnte. Oder warum sind lippensynchrone Playback-Videos plötzlich so angesagt, dass es dafür ein eigenes soziales Netzwerk geben sollte? Dank Corona haben wir nun aber endlich verstanden, wofür die Plattform sinnvoll sein kann, nämlich um Trumps Worte in einen Kontext zu übertragen, in dem sie endlich verständlich sind.

3. Tiere diskutieren mit

In den vergangenen Wochen haben wir wiederholt Tiere gezeigt, die sich über das seltsame Verhalten der Menschen während der Corona-Krise wundern. Nun aber diskutieren die Tiere auch noch mit. Zumindest in einer Debatte, die Jason Gay für das «Wall Street Journal» inszeniert hat.

Während die Katze müde ist, sich das Haus mit den Menschen zu teilen («Sheltering in place? That’s a cat’s job»), verspricht der Hund ein good boy zu sein, wenn die Menschen weiterhin viel Zeit mit ihm zu Hause und mit Spazierengehen verbringen. Den Volltext dieses lustigen Pro und Kontra finden Sie hier, um ihn lesen zu können, braucht es ein Abonnement, aber Abos sind super – wie Hunde und Katzen.

Während Katze und Hund noch debattieren, haben sich andere Tiere schon ihre Reviere zurückerobert. Etwa die Waschbären:

Auch die Biber in Berlin haben zur Eroberung der Welt angesetzt, wobei denen zunächst die Polizei ein Schnippchen schlug. Aber Biber sind ja bekanntlich sehr ausdauernd, wenn sie etwas durchbeissen wollen.

4. Eskalation im Homeoffice

Während die Tiere die Welt erobern, kämpfen die Menschen immer noch mit den Tücken des Homeoffice. Hier ein Video, was schieflaufen kann, wenn Sie mal ein TV-Interview geben müssen.

Wie man in Lockdown-Zeiten die Schule absolvieren und doch Spass haben kann, zeigt indessen das folgende Video:

5. Folgen der Hamsterkäufe

Während die Dauer der Corona-Epidemie noch immer unklar sind, werden ihre Folgen langsam deutlich – etwa wenn es um Hamsterkäufe geht:

6. Igel Serge macht Kunst

Hunde, Katzen, Biber, Hamsterkäufe – wenn wir schon bei den Tieren sind, hier etwas vom Besten, was wir zuletzt im Bereich Komik gesehen haben: Manuel Stahlberger über den Igel Serge, der Kunst macht – mit Schwerpunkt Sportskulpturen.

7. Hunde machen auch Kunst

Kennen Sie schon diese Challenge, bei der es die Aufgabe ist, berühmte Bilder zu Hause nachzustellen? Nicht? Dann erfahren Sie mehr darüber in diesem Artikel. Wichtig ist aktuell aber vor allem die Information, dass da neuerdings auch Hunde mitmachen:

8. Die Lösung für alle Probleme

Modegeschäfte bleiben weiterhin zu. Das ist ein Problem für viele von uns. Hier ein Vorschlag aus dem TV-Archiv des Schweizer Fernsehens, das mit seinem Fundstück aus den 1970er-Jahren den Modetrend der nächsten Monate mit Sicherheit vorwegnimmt:

Warum aber überhaupt Hosen tragen, wenn man von niemandem gesehen wird? Eine berechtigte Frage. Problematisch wird das ja erst, wenn der Lieferdienst klingelt. Aber auch dafür gibts inzwischen eine Lösung:

Bonus: Wichtige Mitteilung

Wer ohne oder mit Strickhose nun über das eigene Verhalten in der Quarantäne ins Zweifeln gerät: Keine Sorge, solange die Wände und Blumen nicht mit ihnen reden.

1 Kommentar
    Chiara Mo

    Ich hätte gerne das Strickmuster für den Cheminée-Jupe, der -resp das Top - ist eigentlich noch schön.