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Kommentar zu ÖsterreichLachhafte Schlamperei

Österreichs Arbeitsministerin hat ihre Doktorarbeit derart schlecht abgeschrieben, dass das ganze Land über sie lachte. Sie trat sofort zurück.

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) produzierte in der Slowakei eine Doktorarbeit, die nicht einmal der geringsten Prüfung standhielt.
Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) produzierte in der Slowakei eine Doktorarbeit, die nicht einmal der geringsten Prüfung standhielt.
Foto: AFP

Zum Schluss ging dann alles ganz schnell. Über einen Zeitraum von acht Jahren, so ist es dem «Slowakischen Zentralregister für Abschlussarbeiten» zu entnehmen, hatte die österreichische Arbeitsministerin Christine Aschbacher an ihrer Dissertation gearbeitet, im Frühjahr 2020 hatte sie diese an der Universität Bratislava eingereicht, im Sommer bereits erfolgreich verteidigt. Am vergangenen Freitag veröffentlichte ein Salzburger Plagiatsjäger einen Text über die Doktorarbeit zum Thema «Entwurf eines Führungsstils für innovative Unternehmen». Er entdeckte «Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat». Einen Tag später, am Samstag, trat Aschbacher zurück. Am Sonntag ernannte Kanzler Sebastian Kurz ihren Nachfolger.

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