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Milliardenzukauf in den USALafargeHolcim steigt mit Grossübernahme ins Geschäft mit Flachdächern ein

Der Baustoffkonzern übernimmt das US-Unternehmen Firestone Building Products. Die Transaktion hat einen Wert von 3,4 Milliarden US-Dollar.

Der Zementhersteller LafargeHolcim steigt mit einer Übernahme in den USA in das Geschäft mit Flachdächern ein: CEO Jan Jenisch während einer Präsentation.
Der Zementhersteller LafargeHolcim steigt mit einer Übernahme in den USA in das Geschäft mit Flachdächern ein: CEO Jan Jenisch während einer Präsentation.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

LafargeHolcim macht eine Grossübernahme im Bereich Dachsysteme und verstärkt damit sein US-Geschäft. Der Baustoffkonzern übernimmt die Division Firestone Building Products von Bridgestone Americas. Die Transaktion hat einen Wert von 3,4 Milliarden US-Dollar, wie der Baustoffkonzern am Donnerstag mitteilte.

Firestone Building Products gehört über die US-Tochter zur japanischen Bridgestone Corporation und ist den Angaben zufolge ein führender Hersteller von Dachsystemen. Der geschätzte Umsatz der Einheit betrage 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr und der Betriebsgewinn (EBITDA) 270 Millionen.

Mit dem Kauf will der Konzern seine Position in seinem grössten Markt USA mit einem Jahresumsatz von über 6 Milliarden Dollar stärken. Zudem sei die Erweiterung der Präsenz in Europa und Lateinamerika geplant. Ziel sei, der weltweite Marktführer von Flachdachsystemen zu werden. hiess es weiter.

Akquisition wirke sich positiv auf Gewinn pro Aktie aus

«Ich freue mich über den Einstieg in das sehr attraktive Geschäft mit Dachsystemen», wird CEO Jan Jenisch in er Mitteilung zitiert. «Mit Firestone Building Products können wir unseren grössten Markt, die USA, stärken und gleichzeitig eine globale Wachstums- sowie Innovationsplattform für das Unternehmen aufbauen.»

Der Abschluss der Transaktion werde im zweiten Quartal erwartet und die Akquisition wirke sich ab dem ersten Jahr positiv auf den Gewinn pro Aktie aus, schrieb LafargeHolcim weiter. Die erwarteten Synergien werden auf 110 Millionen pro Jahr beziffert.

SDA/step

5 Kommentare
    Andreas Burn

    Bravo, ich gratuliere.