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ZoomLand unter Wasser

Wie eine künstliche Insel: Das Flüchtlingslager Bentiu wird durch ein Netzwerk von Dämmen zum Zufluchtsort 220’000 Vertriebener.
Tausende Familien leben auf engstem Raum unter prekärsten Bedingungen, während sie auf ein Ende der Krise hoffen.
Durch lang andauernde Überschwemmungen sinkt die Grundwasserqualität. Im April wurden seit 2017 die ersten positiven Cholera-Fälle in Bentiu bestätigt.
Über 15'000 UN-Blauhelmsoldaten sind im Südsudan stationiert. Immer wieder kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen.
Ein Mann watet durch das hüfttiefe Wasser eines überschwemmten Dorfes.
Das Wasser ist seit der letztjährigen Regenzeit nicht versickert und die nächste steht bereits an.
Ein für den Südsudan typisches Watussirind mit einer vom Wasser vertriebenen Familie im Bentiu-Flüchtlingscamp.
Volksgruppen, wie zum Beispiel die Dinka, sind vom Ertrag aus ihren Rinderherden abhängig. Durch die weitläufigen Überschwemmungen fehlt es nun an Weideland.

Schweizer Hilfe

Der stellvertretende DEZA-Direktor Manuel Bessler schaut sich mit Mira Ghaddar vom World Food Programme die Situation in Bentiu vor Ort an. 
Neue Hoffnung für die eingeschlossenen Menschen: Die mit Schweizer Geldern mitfinanzierte Strasse soll es einfacher machen, humanitäre Hilfsgüter zu liefern.
Bis zum Bau der neuen Strasse konnte das Flüchtlingslager nur über eine einfache Piste aus der Luft versorgt werden. 2014 verunglückte eine Maschine, der Pilot kam bei der Bruchlandung ums Leben.
Die vom World Food Programme (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen) in den Wassermassen aufgeschüttete Strasse.
Ein Lastwagen transportiert Waren und Personen in das Flüchtlingslager.