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Zurich Art Prize 2020: Amalia Pica«Lasst euch von zeitgenössischer Kunst nicht ins Bockshorn jagen!»

Die argentinische Wahl-Londonerin Amalia Pica hat den Zurich Art Prize gewonnen. Der Aufbau ihrer Preisausstellung in Zürich fiel mitten ins Corona-Chaos. Wir haben mit ihr gezoomt.

Was tun, wenn man im Ausland eine Ausstellung aufbauen muss, aber nicht reisen kann? Amalia Pica kennt das Problem.
Was tun, wenn man im Ausland eine Ausstellung aufbauen muss, aber nicht reisen kann? Amalia Pica kennt das Problem.
Foto: PD

Na, wie läufts?

Gut, danke! Grade hatte ich ein Video-Meeting mit dem Museum Haus Konstruktiv. Wir haben darüber gesprochen, ob ich zur Eröffnung nach Zürich kommen soll oder nicht, ob wir eine Vernissage und eine Preisübergabe machen können… Alles etwas umständlicher als gewöhnlich. Aber hey, was solls: Ich hab einen Preis gewonnen, ich darf eine Einzelausstellung machen. Ich freue mich, trotz allem.

Sie sind die 13. Gewinnerin des Zurich Art Prize. Die 13 scheint Ihnen Glück gebracht zu haben. Sind Sie abergläubisch?

Glauben Sies oder nicht: 13 ist eine Zahl, die mit meiner Familiengeschichte verflochten ist. Mein Grossvater wurde an einem 13. geboren, und er war eine wichtige Bezugsperson für meine Mutter. Ich selbst habe ihn leider nicht gut gekannt, aber das Wissen, dass er an einem 13. geboren war, begleitet mich durch meine ganze Kindheit. Und das Haus, in dem ich aufwuchs, trug die Nummer 113. Also würde ich sagen: Ich bin nicht abergläubisch, aber ich glaube doch, dass die 13 es gut mit mir meint.

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