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Wie KFC-Brathähnchen nach Gaza gelangen

Durch die Schmugglertunnels in den Gaza-Streifen werden seit Jahren Ware aller Art geliefert. Seit neuestem können sich palästinensische Bürger am Essen der Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken erfreuen.

Lange Lieferzeit: Schmuggler bringen Produkte von KFC nach Gaza.

Dank eines erfinderischen palästinensischen Unternehmens kommen jetzt auch die Bürger im Gazastreifen in den Genuss von Kentucky Fried Chicken (KFC) - trotz der israelischen Blockade und der Herrschaft der Hamas.

Khalil Al Frangi sagt, wie die Ware der US-amerikanischen Fastfood-Kette ihr Ziel erreicht: «Wir geben die Bestellung bei einem Restaurant im ägyptischen Al-Arish einen Tag im Voraus auf. Dort bereiten sie die Bestellung vor, wenn sie mit dem Preis einverstanden sind», so der Besitzer des Lieferdienstes. Danach werde ein Taxi organisiert, das die Bestellung bezahle und zur Grenze bringt, wo die Lieferung den Tunnel-Schmugglern übergeben wird: «Wir warten mit einem Auto auf der anderen Seite», sagt Al Frangi.

Die Reise geht weiter: «Die Bestellung wird nach Gaza Stadt transportiert, wo sie jeweils von den Kunden schon sehnsüchtig erwartet wird», so Al Frangi. Verzögerungen gebe es häufig: «Am Ausgang des Tunnels ist noch Papierkram zu erledigen, was mehrere Stunden lang dauert», sagt der Kurier. Die lange Wartezeit, die mehrere Stunden beträgt, tut der Nachfrage nach der westlichen Kost aber offenbar keinen Abbruch.

REUTERS/mrs

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