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Am Puls der Natur

Irland präsentiert sich im Westen wie eine Welt aus den wildromantischsten Träumen. Es gibt urtümliche Inseln und gigantische Steilklippen zu entdecken. Und eine äusserst lebendige Kulturhauptstadt.

Hoch über dem rauen Atlantik: Blick von den Klippen der Insel Inis Mór der Aran-Islands-Gruppe.
Hoch über dem rauen Atlantik: Blick von den Klippen der Insel Inis Mór der Aran-Islands-Gruppe.
Olivia Raths

Zwei Autos kommen sich auf einer ländlichen Strasse entgegen. Beim Kreuzen stoppen beide, die Fahrer halten in urchiger Sprache einen Schwatz miteinander ab. Ein weiterer Wagen nähert sich und wartet. Der Lenker scheint sich überhaupt nicht darüber zu ärgern, dass ihm die Plaudertaschen im Weg stehen. Eine Szene aus einer langsamen, gemütlichen Welt, in der sich jeder kennt. Dies gibt es auch in der heutigen Zeit – genauer auf den Aran Islands vor der Westküste Irlands. Auf der Insel Inis Mór beziehungsweise Inishmore und ihren zwei Schwesterinseln scheint die Zeit auf positive Weise stehen geblieben. Erst seit 38 Jahren wird Inis Mór mit Strom versorgt, und ein grosser Teil der lokalen Bevölkerung spricht noch Irisch, das seit 2007 auch offizielle Amtssprache der EU ist.

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