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Bambi auf der heiligen Insel

Der Tourismus in Japan hat sich von der Katastrophe in Fukushima wieder erholt. Im Westen, fernab der Glitzerwelt der Millionenmetropole Tokio, zeigt sich das Land von seiner reizendsten Seite.

Zahmes Wild: Rehe von dem Itsukushima-Schrein auf Miyajima.
Zahmes Wild: Rehe von dem Itsukushima-Schrein auf Miyajima.
Keystone
Der Itsukushima-Schrein nachts während eines Musikfestivals.
Der Itsukushima-Schrein nachts während eines Musikfestivals.
Keystone
Zeremonie anlässlich des 67. Jahrestags der Hiroshima-Atombombe im Peace Memorial Park. (6. August 2012)
Zeremonie anlässlich des 67. Jahrestags der Hiroshima-Atombombe im Peace Memorial Park. (6. August 2012)
Reuters
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Nur einen freien Tag die Woche gönnt sich Fumie Onoue. Das hält offenbar jung: Wir hätten die 84-Jährige 15 Jahre jünger geschätzt. Seit 50 Jahren steht sie am Herd ihres eigenen Restaurants in Hiroshima und brät Okonomiyaki, japanische Omeletts; die reichhaltig mit Kabis und Speck belegte Spezialität serviert sie mit Nudeln. «Die machen schon etwas viel Tamtam», sagt Onoue über die heisse Herdplatte hinweg und wendet flink ihre Omeletts. Sie scheint froh um den Dunst, der zwischen ihr und ihren neugierigen Gästen in der Luft hängt und sie etwas verbirgt. Sie spricht von den Leuten im Osten Japans, rund um Fukushima. Man brauche doch den Strom. Für oder gegen Kernenergie will sie sich nicht direkt aussprechen.

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