Der unattraktivste Job der Welt

Gemäss einer US-Studie ist Journalist der schlimmste Beruf der Welt. Er rangiert auf dem letzten von 200 Plätzen – sogar der Tellerwäscher liegt weiter vorne.

So viel Ruhm und Ehre wird dem Beruf nicht mehr zuteil: Die Reporter Bob Woodward (rechts) und Carl Bernstein, die für ihre Berichterstattung und Recherchen zur Watergate-Affäre den Pulitzerpreis erhielten. (7. Mai 1973)

So viel Ruhm und Ehre wird dem Beruf nicht mehr zuteil: Die Reporter Bob Woodward (rechts) und Carl Bernstein, die für ihre Berichterstattung und Recherchen zur Watergate-Affäre den Pulitzerpreis erhielten. (7. Mai 1973) Bild: Keystone

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Kein Job der Welt ist laut einer US-Studie so unattraktiv wie der eines Zeitungsreporters. In einem Ranking des Netzwerks Career Cast landete der Pressejournalist unter 200 Berufen auf dem allerletzten Platz – hinter Holzfäller (199), Soldat ohne Offiziersrang (198), Schauspieler (197) und Bohrinselarbeiter (196).

Fotojournalisten schafften es immerhin noch auf Rang 188, knapp hinter Tellerwäscher (187). Auf den Plätzen eins bis drei glänzen: Versicherungsmathematiker, Biomedizintechniker und Programmierer.

Schlechte Bezahlung, grosser Stress

«Den Zeitungsreportern ist es mit den Jahren in der Jobstatistik immer schlechter ergangen», berichtete Kyle Kensing von Career Cast. «Das hat mit dem grossen Stress, dem Zeitdruck, der schlechten Bezahlung und der Anforderung, eine Story unter allen Bedingungen zu bekommen, zu tun.

Aber Journalismus ist weder eine aussterbende Kunst noch ein Beruf ohne Perspektiven», betonte Kensing weiter. In der Branche habe ein Umdenken eingesetzt. Die Analyse von Career Cast erscheint seit 25 Jahren und berücksichtigt neben Einkommen zum Beispiel Stressfaktoren und Zukunftssicherheit. (rbi/sda)

Erstellt: 24.04.2013, 21:42 Uhr

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