Übung 13 – Memory Cartoon

Ob Sie sich Schul-, Matura- oder Studienstoff einprägen, ob Sie ein Gedicht auswendig lernen oder ob Sie eine freie Rede üben möchten: Wenn Sie eine wirkungsvolle Memoriermethode kennen lernen wollen, sollten sie den Memory Cartoon ausprobieren.

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Sie sehen aus den Bildern 1 und 2 (für Leserbeiträge bitte weiterklicken), wie Sie einen Memory Cartoon erstellen können. Als Cartoon können Sie ebenfalls den Fuchs benützen (pdf-File zum Herunterladen hier). Vergrössern Sie das Bild wenn nötig auf Format A3. Verfertigen Sie damit (oder mit einem andern Cartoon, zum Beispiel aus einem Kinder-Malbuch) einen Memory Cartoon aus ihren Lerninhalten. Prägen Sie sich dann Teil um Teil der Zeichnung ein, bis Sie die ganze Figur mit sämtlichen Begriffen vor dem inneren Auge sehen und abrufen können.

Lassen Sie uns Ihre detaillierten Erfahrungen mit dem Memorieren via untenstehendes Formular bis Dienstag, 30.November zukommen und nehmen Sie an der Verlosung teil. Eine Woche später werde ich die Übung kommentieren. PS. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein File Ihres Memory Cartoons direkt an verena.steiner@explorative.ch senden.

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse Übung 13

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  • Martina (22) am 03.12.2010 14:32 Uhr
  • Habe meinen Klimafrosch für die Geografie Prüfung erstellt. Und hoffe jetzt, dass ich eine gute Note mache. Es war eine neue Erfahrung meinen Stoff für die Schule zu lernen. Werde es vielleicht schon bald wieder so machen. Wenn es denn gut raus kommt.
  • Harry (51) am 30.11.2010 08:43 Uhr
  • Damit sich die Studierenden (Erwachsenenmatur, Gg) besser für die bevorstehende Prüfung vorbereiten können, habe ich ein Muster mit dieser Methode gemacht: Für mich - und die Studierenden habe ich ein Hintergrundbild - bleicher Frosch - erstellt und auf unsere Lernplattform gestellt. Es geht mir v.a. darum, die Struktur (Inhaltsverzeichnis) des zu Lernenden Stoffes eingängiger darzustellen. Die Studierenden haben viel reichhaltigere und buntere Kimafrösche (d.h. ganze Stoffzusammenfassungen) erstellt. Der Erfolg der Übung wird sich am kommenden Samstag zeigen ;-) Für das Thema Bevölkerungs-Gg hab ich bereits einen bleichen Storch auf Lager.
  • Beatrice (57) am 30.11.2010 03:15 Uhr
  • "Versuch macht kluch...", somit kreierte ich fuer die Uebung 13 eine Blume bestehend aus Wurzeln, Stiel, Blaetter, Bluetenblaetter, Krone. === Ich waehlte eine Poesie gleich (=!) Wurzel, die ich mir schon seit Jahren einpraegen moechte. Da dieses Gedicht in einer Fremdsprache ist und dazu noch im Dialekt, zerlegte ich die Poesie folgend: Stiel = Aufbau; Blaetter = Figuren; Bluetenblaetter = Zerlegung / Aufteilung / bildliches Vorstellungsvermoegen / Ort / Zeit / Charakterzuege der Figuren / Dialekt und Akzent ausfeilen / und nun noch eine Prise theatralische Mimik dazu, so dass etwas Bewegung in die Poesie kommt; Krone = Endprodukt (Ziel), und natuerlich den Nektar nicht vergessen, naemlich die Freude dass einem Dank dieser Uebung eine weitere, gelungene Bereicherung geschenkt wurde. p.s.: Gedicht „La livella“, von Antonio de Curtis (Toto’), moderner Poet, Neapel.
  • eva (24) am 29.11.2010 18:08 Uhr
  • Ich habe schon immer die Mindmaps den seitenlangen Zusammenfassungen vorgezogen. Eigentlich komisch, dass ich, als grosser Mindmap-Fan nicht selbst auf diese Idee gekommen bin. So simpel wie es ist, die Idee mit dem Bild im Hintergrund hat mir sofort eingeleuchtet. Der Lernpower-Fuchs gefällt mir übrigens besonders gut. Deshalb habe ich ihn auch gerade für meinen Memory Cartoon verwendet. Das Hineinschreiben machte mir Spass. Ich habe mir bewusst überlegt, was ich zu den Ohren schreibe und was in die Schnauze. Durch diese Auseinandersetzung habe ich mir die Begriffe ganz nebenbei schon ein erstes Mal eingeprägt. Durch die „Körperteile“ fällt dann später die grobe Zuordnung leichter. Man hat dann ein Bild vor Augen und nicht nur ein Mindmap aus Strichen und Buchstaben. Natürlich musste ich die untergeordneten Begriffe trotzdem noch lernen, aber mit einem motivierenden Bild macht es mehr Spass. Ich finde, dass ich mir das Thema besser einprägen konnte, als mit einem normalen Mindmap. Nun suche ich bereits neue Motive, die geeignet sind für Memory Cartoons.
  • Waltraud (59) am 29.11.2010 13:55 Uhr
  • Für mich ist es, als hätte ich eine (Gehirn-)Schublade auf dem (Papier-)Tisch ausgeschüttet und sortiert. Jetzt sehe ich die „Bäume“ und den „Wald“. Das Hauptthema zieht sich wie ein roter Faden um die „Figur“ und ich kann ihn schnell erfassen. Durch den Bezug zu den Körperteilen kann ich mir eine Reihenfolge besser merken, als bei einer üblichen MindMap. Besonders zum Merken einer Aufeinanderfolge werde ich diese Methode wieder einsetzen, denn ich habe beobachtet, dass ich dadurch zeitliche Lücken und Vertauschungen am Körperteil fest-„pinnen“ kann. Der Zeitaufwand wird hoffentlich durch häufigeres Anwenden beim Lernen kürzer werden. Er hat sich dennoch gelohnt. Würde ich diese Map jetzt auf DIN-A-3-Format übertragen, könnte ich sie problemlos noch mit einer Zeitlinie erweitern.
  • Elsbeth (63) am 21.11.2010 13:06 Uhr
  • Dieser Fuchs gefiel mir auf den ersten Blick, doch fürs Italienischlernen ist er wohl nicht geeignet (dachte ich). Doch dann probierte ich es aus, und zwar mit den neuen Wörtern aus der letzten Kurzgeschichte: Ich schrieb die italienschen Wörter (ca. 25) in den Fuchs (in Grüppchen, die Verben in die Beine) und machte eine Kopie davon. In die Kopie trug ich dann auch noch die deutschen Wörter ein. Mein Ziel: ich will sämtliche italienischen Wörter frei abrufen können. Und siehe da: dieser Memory Cartoon hat frische Motivation in mein Wörterlernen gebracht. Er hängt am Küchenkasten (die italienische Version, darunter versteckt die Lösung) und ich versuche immer wieder, mich an das Bild und die Wörter zu erinnern. Es klappt schon fast hundertprozentig! Und ich habe bereits eine lustige Zeichnung, die ich als nächstes verwenden will.
  • Robert (47) am 16.11.2010 18:28 Uhr
  • Ich habe bis jetzt noch nie mit einem Fuchs gearbeitet, aber ab und zu mit einem Haus, zum Beispiel um Lernenden in der Pflegeassistenzausbildung zu helfen, sich die 12 Lebensaktivitäten zu merken: Die Waschküche für "Sich waschen und kleiden", das Wohnzimmer (Gäste!) für das "Kommunzieren", das Bad für das "Ausscheiden", die Treppe für das "Sich bewegen" etc. Für die Zahl 12 könnte man - als Alternative - auch die 12 Monate des Jahres verwenden: Im Januar hält man Winter-Schlaf (Wach-sein und schlafen), im Februar ists immer noch sau-kalt (Körpertemperatur regulieren), im März folgt vielleicht bereits der Frühlingsputz (Sich waschen und kleiden) etc. Wenn ich 5 Aspekte eines Themas vertiefen will, zeichne ich eine Hand. Ich mache die auf jeden Fall die Erfahrung, dass Veranschaulichungen/ Zeichnen beim Lernen helfen.
  • Doris (45) am 15.11.2010 21:44 Uhr
  • Mit viel Interesse lese ich immer Ihre Lernpower-Folgen. Die Folge 46 ist mir ein besonderes Anliegen, weil mir auswendig lernen gar nicht liegt. Allerdings bewundere ich Leute, die mit Mindmaps lernen können. Ob nun mit oder ohne Memory Cartoon - für mich ist so eine Darstellung nichts anderes als Chaos. Kann es sein, dass gewisse Menschen mit dieser graphischen Darstellung einfach nichts anfangen können, oder was mache ich falsch? Sie haben ausserdem im Beispiel ein spezielles Thema gewählt: Geschichte. Dazu bräuchte ich mindestens ganze Sätze - mit Stichworten (wie in einem Mindmap) komme ich nicht weiter. Ich kann diese beim lernen nicht in einen Zusammenhang bringen. Wissen Sie Abhilfe? Ich bin weiterhin gespannt auf Ihre Kolumne und grüsse Sie freundlich.

Erstellt: 14.11.2010, 15:05 Uhr

Infobox

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Übung 13 verlosen wir 5 Exemplare «Erfolgreich lernen heisst» von Verena Steiner. Von der Verlosung ausgenommen sind Beiträge, die nicht auf die persönlichen Erfahrungen beim Ausprobieren der Übung eingehen oder welche, die mangelhaft sind. Einsendeschluss: Dienstag, 30. November, 12 Uhr.

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