Übung 7 – 1 Stunde pro Buch

Bei dieser Übung werden Sie lernen, in einer Stunde ein Buch zu lesen. Ganz klar, diese Art des Lesens ist etwas anders als gewohnt.

Eine Stunde pro Buch: Ideal ist ein Sachbuch.

Eine Stunde pro Buch: Ideal ist ein Sachbuch.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Sie werden mit dieser Übung nicht nur einen Überblick über den Inhalt des gewählten Werks gewinnen sondern auch gleich eine neue Schnelllese-Methode kennenlernen. Für die «1 Stunde pro Buch»-Übung benötigen Sie ein Sachbuch, dass Sie noch nicht oder vor langer Zeit gelesen haben.

So gehen Sie vor: Machen Sie sich zunächst neugierig auf das Werk, indem Sie Umschlag und Inhaltsverzeichnis betrachten, den Klappentext und das Vorwort lesen und dann das Buch durchblättern um zunächst die Text- und dann die Inhaltsstruktur zu analysieren. Zählen Sie dann, wie viele Kapitel das Buch hat und rechnen Sie aus, wie viele Minuten Ihnen während dieser Stunde pro Kapitel zur Verfügung stehen. Diese Minuten müssen genügen, um a) das Kapitel zu überfliegen und b) anschliessend ein paar Stichworte zu notieren.

Fürs Überfliegen sollten Sie wissen, dass in Sachbüchern oft der erste Satz das Thema des jeweiligen Absatzes vorgibt. Nutzen Sie dies und lesen Sie – neben Titeln und Untertiteln – jeweils nur gerade den ersten Satz eines Abschnitts. Gleiten Sie dann mit den Augen über den restlichen Text – scannen Sie ihn gleichsam ein. Widerstehen Sie der Versuchung, den Abschnitt Satz für Satz zu lesen. Halten Sie sich an die vorgegebene Zeit und vergessen Sie nicht, nach jedem Kapitel kurz Notizen zum Inhalt zu machen.

Erkenntnisse weitergeben und an der Verlosung teilnehmen

Die Übung stammt aus meinem Buch «Exploratives Lernen» (Pendo 2000). Wir haben sie mehrmals in Lernseminaren gemacht und für viele war das Experiment ein Augenöffner. Ich möchte deshalb auch Studierende ermuntern, mitzumachen. Je mehr Erkenntnisse zusammenkommen, desto interessanter wird die Übung. Wenn Sie uns bis Dienstag, 18. Mai schreiben, nehmen Sie zudem an der Verlosung teil. Danke fürs Mitmachen! Wie immer werde ich am Montag nach dem Verlosungstermin darauf zurückkommen. Wenn Sie das untenstehende Formular ausfüllen und auf alle Fragen eingehen, nehmen Sie automatisch am Wettbewerb teil (siehe Infobox Verlosung). Auch spätere Einträge sind willkommen.

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse Übung 7

  • peter (38) am 17.05.2010 21:34 Uhr
  • 450 S. über Batterien, in 24 Kapiteln zu 8 - 45 S. Am Anfang hat es mit der Zeit nicht geklappt, aber so ab dem 9. Kapitel ging es dann ganz gut. In ca 2.5 Stunden (inkl, Kaffeepausen) habe ich nun endlich dieses Buch gelesen, das sonst ungelesen liegengeblieben wäre. Für einen ausreichenden Überblick über die Technologie hat es gelangt (semper aliquid haeret). Ich werde diese Lesetechnik beruflich und privat weiterhin anwenden, wenn es darum geht, mir mit vernünftigem Aufwand einen Überblick über neue Technologien zu verschaffen.
  • Claudine (43) am 17.05.2010 17:51 Uhr
  • 1 Stunde pro Buch. Es war einfach. Ich habe auch ein einfaches Buch genommen und habe wirklich den Eindruck gehabt, das wichtigste verstanden zu haben. Grundsätzlich finde ich, dass das schwierigste bei den Lernpower- Übungen und auch bei anderen Aktivitäten ist, ist anzufangen. Wenn die Zeit definiert ist, die Motivation für den Beginn präsent ist, geht den Rest problemlos.
  • Søren (44) am 17.05.2010 17:21 Uhr
  • Endlich habe ich das Buch gelesen, es lag seit ca. 2 jahren auf meinem Arbeitsplatz: "Erfolreiche Kurse und Seminare" Nun habe ich tatsächlich einen guten Eindruck erhalten. Die Vorbereitung aufs Lesen (neugierig werden und analysieren) beanspruchte 12 Minuten, blieben noch 48... Die Struktur dieses Buches: sehr viele Beispiele und dadurch unruhige Gliederung. Mit der Zeit merkte ich, dass ich die Abschnitte mit "Inhalt" (Theorie) finden muss und diese lesen (erste-Satz-Technik) Die Beispiele habe ich grösstenteils ausgelassen, nur zum Teil die Titel gelesen. Ein Effekt dieser 1-Stunde-Übung war also, dass ich die Struktur des Buches kennenlernte und nicht unabsichtlich dagegen arbeitete. Ich hatte den Eindruck, dass ich nicht viel Neues aufnehme, sondern nur vergleiche mit Wissen, das ich schon habe. Ich weiss nun, dass einige der Kapitel mich näher interessieren und dass einige da sind, die ich sicher nicht lesen werde.
  • Florence (44) am 17.05.2010 12:29 Uhr
  • Spannende Übung! Mein Buch "Slide:ology" umfasst 12 Kapitel. Ich hatte also 5 Minuten Zeit pro Kapitel. Ich stand unter Zeitdruck, war manchmal im Stress! Für die Hälfte der Kapitel war die Zeit zu knapp. Bei den übrigen Kapiteln war ich grad im Timing oder sogar etwas schneller fertig. Während dem Überfliegen der Kapitel war ich meistens neugierig auf die nachfolgenden Kapitel. Und manchmal dachte ich auch "ich mag nicht mehr..". Auch trotz Zeitdruck hat mein Gehirn automatisch versucht das Überflogene in Verbindung zu meiner aktuellen Arbeit zu setzen und Ideen frei zu setzen. Ich habe bis anhin noch nie ein Fachbuch auf diese Art und Weise vorbereitet. Ich lese eher sehr schnell und vergesse genauso schnell wieder! Bin also gespannt, was die nächsten Übungen bewirken werden.
  • Regina (57) am 16.05.2010 23:34 Uhr
  • Es funktioniert!! Ich habe die Uebung an einem Buch ausprobiert, das ich nicht wirklich lesen wollte, da ich es aber von der Autorin, die ich kenne, als Gesschenk erhalten hatte, fühlte ich mich verpflichtet, es zu lesen, was ich aber nie tat..... Die Uebung war perfekt: 1 Stunde Aufwand war ich bereit zu leisten für ein beruhigtes Gewissen. Ich habe beim Lesen sogar etwas Parallel-lesen praktiziert und zwischendurch die Eieruhr nicht gestartet, sondern mir 2 Seiten Krimi gegönnt. Am Ende hatte ich eine Zusammenfassung des Buches, das gar nicht so schlecht war, und bloss eine Stunde aufgewendet. Wunderbar. Für die vorgeschlagenen weiteren Runden (Ameisen und Eichhörnchen) habe ich mir bereits ein anderes Buch ausgewählt.
  • Susan (61 gut das Sie das nicht mehr erwähnen) am 16.05.2010 18:37 Uhr
  • Beim Durchblättern erste Überraschungen: zuhinterst ist eine CDRom (hatte ich völlig übersehen), bei den Literaturangaben zuoberst ein Buch, das ich gerade lese. Das macht mich neugierig. Der Umschlag spricht an, das Gesamtinhaltsverzeichnis ist klar und übersichtlich, das Buch wirkt interessant. Theorie- und Praxis-Teil sind optisch gut getrennt. Im Text gibt es eine Struktur von grossen, mittleren und kleinen Titeln, noch betont durch Farben. Bilder (die mag ich besonders in Büchern) gibt es auch. Ich merke, dass dieses Buch so aufgebaut ist, wie ich es von Menus elektonischer Geräten gut kenne: eine Art Inhalts-Baum, der sich immer mehr verästelt. Ich steige über Äste und Astchen zurück zum Stamm. Ungefähr im hintersten Drittel wirds richtig interessant - vermutlich werde ich gleich dort mit lesen beginnen. Den Tipp, dass in jedem Kapitel jeweils der erste Satz den Inhalt zusammenfasst, fand ich besonders gut. Clever! Danke.
  • Beatrice (56) am 16.05.2010 00:01 Uhr
  • Diese Uebung kommt mir gelegen. Vor ca. einem Jahr stand ich vor meinem Buechergestell und machte eine knappe Statistik. Ich war ueberrascht was dabei heraus kam. So wie mein Lesetempo momentan ist, braeuchte ich mindestens weitere 50 Lebensjahre um meine „jetzigen“ Buecher zu lesen. Das innere Kind zeigte mir einen Harlekin, die eine Gesichtshaelfte weinend, die andere Haelfte mit einem spoettischen Lachen. Ich nahm es gelassen, naemlich, mit einer Prise Humor! === Mein Vorgang bei einem Buecherkauf ist aehnlich wie in der Uebung beschrieben wird. === Fuer diese Uebung holte ich mir jedoch ein Buch das ich vor Jahren in Bearbeitung hatte. Da das Thema durch eine Umstellung nicht mehr aktuell war, wanderte das Werk wieder zurueck ins Buecherregal. === Also ran an die Uebung mit Elan. a) Beim ersten Buch hinkte ich hinter her. Ich fuehlte mich gestresst. So viele Seiten in nur 60 Min.?! Es ist eine ganze Weile her seitdem ich unter Zeitdruck eine Uebung/Test machte. Durch die Uebung erhielt ich jedoch eine bessere, klarere Uebersicht, ausserdem erweckten sich verschiedentliche Interessen. === „Wenn Sie immer tun was sie immer tun, dann erhalten sie immer das was sie immer erhalten haben!“ (Abraham Lincoln). === b) Da ich mit dem ersten Resultat etwas unzufrieden war, versuchte ich die Uebung mit einem weiteren Sachbuch. Resultat: Ich war gelassen, kreuzte mit dem Bleistift die Themen/Paragraphen an, klebte je nach Wichtigkeit, gelbe -, gruene -, od. rote „Post-it“ auf, fuer Kapitel auf die ich in Kuerze zurueckkommen will, die notwendig sind oder mich faszinieren. Schrieb kurze Notizen die ich spaeter noch einmal las, pausierte um nachzudenken. Diese Uebung gab mir ausserdem den Anstoss die verschiedensten Tests, evt. Loesungen unter die Lupe zu nehmen, = mich Selbstverbessern. Rezept dazu: Disziplin, Lernbereitschaft, Freude und Wille. === Inzwischen habe ich noch ein weiters Buch unter die Lupe genommen und es scheint ich habe den richtigen „kick“ erfasst. - Mit herzlichem Dank gruesst Sie - Beatrice
  • Theres (62) am 15.05.2010 16:25 Uhr
  • Mein Geist ist hellwach und meine Konzentration lässt nicht nach. Ich bin verblüfft, dass es möglich ist, so schnell einen guten Überblick zu bekommen. Hilfreich waren mir die vielen Titel und Untertitel des ausgewählten Buches. Ich werde diese Übung nun auch bei weniger umfangreichen Schriften anwenden.
  • marie-louise (64,5) am 17.05.2010 09:57 Uhr
  • Uebung 7, 1 Stunde pro Buch - TAGESANZEIGER, 3. Mai 2010, Seite 31 MUSIK, Ein Elixier für das Leben, auch für Politik und Wirtschaft Edmund Schönenberger 2004 Copyright by Verlag für Unterrichtsfragen in der Musikerziehung CH-4410 Liestal – Erste Lektüre 1 Grund der Sachbuchwahl, BuchINHALT und „Erscheinung/Charakter“ 2 VORWORT und Schlussfolgerung 3 Kapitel – TextSTRUKTUR : erstes Ueberfliegen 4 Text – INHALTstruktur : Verhältnis Text - Illustrationen 5 „Haller-Einteilung“, Lektürenotizen, Leitfaden : Kapiteleinführungs-Sätze Notizen Lieblingskapitel S. 41 Der Mensch als Empfangs- Sendezentrale und Energiewandler S.121 Musik als Naturmedizin und Therapieform S.150 Die Stimme als emotionales Ausdruckmittel S. 157 Musik und Atmung 1 Als „Augentyp“ gefällt mir der glänzende, regenbogenfarbige Einband, das Papier ist glatt, dick, die Schrift gross. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis enthält 12 fettgedruckte Hauptkapitelangaben und 28 Unterkapitelhinweise – da und dort Skizzen, nur Bücher mit Text und Bild bewegen mein Interesse. In 42 Kapiteln stellt der Autor technische und schöngeistige Aspekte der Musik dar, reflektiert über die Werte der musikalischen Bildung. 2 Im vierseitigen Vorwort „Musik ist Sprache der Engel“ teilt Edmund, ein pensionierter Lehrerkollege, meine Meinung, dass der Staat nicht beim Musikunterricht sparen sollte – dieses musische Fach könnte zur Förderung der Sozialkompetenz vermehrt eingesetzt werden. Vom Zweck dieses Buches ist im Schlusswort die Rede – es geht um den Stellenwert der Musikausbildung an Schweizer Schulen. 3 Die meisten Abschnitte beginnen mit Inhaltshinweis. In allen Paragraphen unterstützen Skizzen und Aufzählungen effiziente Lesemöglichkeiten. Es macht mir viel Spass, im Inhaltsverzeichnis zu stöbern, Lieblingskapitel herauszupicken, zu notieren. 4 Weil Kernsätze fett gedruckt sind, kann man beliebig Querbezüge herstellen. Grosse Schrift erleichtert das Ueberfliegen der unzähligen Themen wirksam, dies ist wichtig, weil das Spektrum Ton und Klang vielschichtig ist. Viele Aha-Erlebnisse kommen auf und mein „Lieblingsbrevier“ wird augenblicklich im Kurzzeitgedächtnis gespeichert, dieser Inhalt soll nach einem Tag und nach einer Woche gefestigt werden mit erneuter Lektüre. 5 Obwohl ich den Autor nur flüchtig kenne beglückt es mich zu entdecken, dass Edmund mit 33 Jahren Lehrerfahrung, meine Hauptanliegen teilt, nämlich, dass die Vermittlung musischer Fächer unserer Jugend einen vereinfachten wissenschaftlichen Zugang zum Musikuniversum in Aussicht stellt. Für mein Langzeitgedächtnis werde ich die „Scanneraktivität“ wiederholen und meine Lieblingsartikel hinzufügen gemäss den Notizen der Lieblingskapitel : Die Förderung des Gedächtnisses S. 41. lädt zu einer Repetition ein – wenn ich bisher nur wenig Musiktheorie erhielt ist es wohl Zeit, dass ich die Kapitel Sinnesorganismus S. 58, Musik und ihre Elemente S. 79, Einzelheiten zu den Ton- und Klangeigenschaften später genauer lese Dass ich erneut lerne, ein Instrument zu spielen, ist nicht geplant, die Lektüre folgender 5 Kapitel erlaubt mir jedoch, bei der Instrumentenwahl der Enkelkinder Hilfe zu leisten S.ll6 : 1. Teil : Definition „ Was ist Musik“ 2. Teil : Mensch und Musik 3. Teil : Eigenschaften der Musik 4. Teil : Wahl der Instrumente 5. Teil : Musik als Naturmedizin und Therapieform – ATMUNG Die obigen Erfahrungsnotizen fussen auf meiner ersten Lektüre. Gemäss Aufgabenstellung wählte ich aus 222 Seiten Textausschnitte, die mich persönlich ansprechen. Auf Seite l59 erklärt eine Skizze, dass wir l,5 bis 2 Liter Atem – Reservekapazität besitzen, wenn das normale Atemvolumen 0,5 beträgt erkenne ich nun, dass flüchtiges Atmen Grund für meinen leichten Schlaft ist (Aussage Akupunkteur)! 3-jährige Accordeonstunden reichen demnach nicht aus, um durchatmen zu können. Seit 7 Jahren erfahre ich die „Macht der Resonanz meiner Stimme“ im Chorgesang, dies ist demanch nur der Anfang, zur „gesunden Psyche“ braucht es mehr ! (Vorwort). Der Autor hat mein Interesse für die Musik neu erweckt, ich bin zur Einsicht gekommen, dass für eine eingefleischte Linguistin nebst Worten auch Musik in der Lage ist, bewusstere Wahrnehmung zu üben, Musik als Selbstzweck und Mittel zur Verbesserung des sozialpsychologische Klima unserer Umgebung zu pflegen.
  • Waltraud (59) am 14.05.2010 20:58 Uhr
  • Ich soll meiner 8-jährigen Enkelin in Mathe-matik helfen, da sie in diesem Fach angeblich „schlecht“ sei (was ich nicht glaube!). Ich „lese“ das Buch „Das Mathe-Gen“, um selbst eine neue Perspektive von diesem Fach zu bekommen. Die Zeit, die ich pro Kapitel festgesetzt habe, kann ich kaum einhalten. Ich bin immer wieder versucht, mich festzulesen, doch der Timer mahnt mich. Die Notizen in meinem Netbook mache ich in Tabellenform. 1. Spalte = Kapitel + Schlüsselworte, 2. Spalte = Stichworte, Wichtiges und Interessantes zum jeweiligen Kapitel sowie Seitenzahl der Stellen, die interessante Informationen enthalten und/oder Fragen, die entstehen. So kann ich beim Nachbearbeiten die Notizen bequem ergänzen. Ich bin erstaunt, wie ich in etwas mehr als 1 Stunde eine Übersicht und ein Verständnis über den wesentlichen Inhalt des Buches bekomme. Die Konzentration steigt durch den Zeitdruck und hilft mir wichtige Stellen von den unwichtigen zu unterscheiden. Ich habe das Gefühl, dass ich im Vergleich zu früher durch diese Schritte einen tieferen Einblick in ein Buch erhalte. Am Schluss der Übung weiß ich, ob sich ein weiterer Blick in das Buch lohnt und an welchen Stellen sich interessante Informationen befinden. Beim Nachbearbeiten bzw. gründlichen Lesen überrascht mich, wie viel ich von dem bereits Gelesenen wiedererkenne und wie groß das Verständnis des Inhalts bereits durch die Vorarbeit ist.
  • Heidi (45) am 12.05.2010 19:32 Uhr
  • Das Nahziel, nur eine Stunde für ein Buch zu investieren, motivierte mich, ein bestimmtes Buch (gut, aber relativ dick und trocken) überhaupt zu beginnen. Meine Neugier wurde schnell geweckt und ich hätte gerne einzelne Abschnitte genauer studiert. Aber die 10 Minuten pro Kapitel waren schnell vorbei. So notierte ich mir bei der Zusammenfassung die Seitenzahlen, die ich unbedingt nochmals anschauen sollte. Am Ende war ich befriedigt, da ich viele neue Erkenntnisse erworben hatte, während das Buch ohne diese Übung ungelesen im Regal verstaubt wäre.
  • Elsbeth (63) am 10.05.2010 09:08 Uhr
  • Schon als in einer kürzlichen Folge der Begriff Flow vorkam, wollte ich das gleichnamige Buch von Csikzentmihalyi wieder einmal lesen. Nun habe ich es zur Hand genommen, um die 1 Stunde pro Buch-Übung auszuprobieren. Die 400 kleinbedruckten Seiten schienen mir jedoch etwas viel und ich nahm mir vor, einfach einmal zu schauen, wie weit ich in einer Stunde kommen würde. Was mir gleich zu Beginn, beim Knacken der Textstruktur auffiel, war meine aktive und unternehmerische Haltung, mit der ich irgendwie über der Aufgabe stand. Ich versuchte dann wie vorgeschlagen, jeweils nur den ersten Satz eines Abschnitts zu lesen und über den restlichen Text nur noch zu gleiten. Es ging ganz gut, ausser bei den Stellen, die ich beim Lesen vor etwa zehn Jahren angestrichen hatte. Diese konnte ich nicht einfach ignorieren – und wollte auch nicht, schliesslich waren es wichtige Sätze und das Ziel der Übung ist ja, sich ein Bild vom Inhalt zu machen. Item, ich bekam beim Gleiten über den Text erstaunlich viel mit. Und vor allem machte es mich unglaublich neugierig. Ich will das Buch unbedingt noch richtig lesen. Was ich auch bemerkte, ist, dass ich – wohl wegen meiner aktiven Haltung – die Kapitel und Abschnitte ganz automatisch als interessant oder weniger interessant klassierte. Dann realisierte ich auch, dass ich mit den Notizen nicht bis zum Ende eines Kapitels warten konnte, weil nach 50 Seiten zu viel vergessen war. Es bewährte sich, zu jedem Unterkapitel einen oder zwei Sätze aufzuschreiben. In der vorgegebenen Stunde schaffte ich die ersten sechs von zehn Kapiteln, bzw. 190 Seiten. Ich habe nun eine gute Ahnung, was drin steht und ich muss sagen, auch die Notizen machen mir Freude, obwohl ich mich dafür überwinden musste. Ich habe etwas davon und werde den zweiten Teil noch im selben Stil bearbeiten, auch damit ich das Übergleiten noch etwas besser einüben kann.
  • Robert (46) am 09.05.2010 16:08 Uhr
  • Das Lesen des Klappentextes sowie des Vorwortes empfand ich als sehr hilfreich, um bereits einen guten Gesamtüberblick über den Inhalt des Sachbuches zu erhalten. Ähnlich informativ war auch das Schlusskapitel, das die Erkenntnisse nochmals zusammenfasste sowie Folgerungen ableitete. Das Einteilen der Zeit war anspruchsvoll - zuerst merkte ich, dass ich bei den ersten Kapiteln zu sehr ins Detail ging und zu viel Zeit benötigte. Nachher las ich mehr quer und konnte die Zeit einhalten. Mein Fazit: 1h für ein Buch ermöglicht einem - einen Gesamtüberblick über den Inhalt eines Sachbuches zu erhalten - nicht, Detailwissen über einzelne Aspekte des Buches zu gewinnen. Wenn ich mehr über konkrete Aspekte des Buches wissen will, bzw. wenn ich einzelne Aspekte als aktives Wissen (nicht nur: Wissen wo etwas zum Thema steht) zur Verfügung haben will, kann ich nach dieser 1. Stunde gezielt einzelne Kapitel durcharbeiten mit einer Detailzusammenfassung/ Notizen.
  • Lukas (47) am 09.05.2010 12:03 Uhr
  • MAS Wirtschaftsinformatik an der zhaw Winterthur Ein interessantes Experiment. Ich habe die Methode anhand des Buches "Strategy Maps" ausprobiert. Dadurch, dass im Verlauf des Buches sehr viele Wiederholungen kommen, war die Zeitaufteilung suboptimal. Ich denke auch bei anderen Fachbüchern ist eine rein lineare Zeitverteilung über die Kapitel etwas fragwürdig. Ich würde in Zukunft eher etwas mehr Zeit für einen ersten Ueberblick investieren und erst dann die Zeiteinteilung machen, in der Tendenz in die ersten Kapitel mehr investieren.
  • rita (75) am 07.05.2010 18:59 Uhr
  • als sachbuch habe ich das neue büchlein der firma dr. a.vogel ag gewählt, titel: kleine outdoor-apotheke. die übung hat mir zu einer klareren übersicht verholfen, die beim ersten durchblättern nicht sofort ersichtlich ist. im ersten teil erfahre ich die namen der pflanzen, welche sich für erste hilfe bei wanderungen, im sport, bei reisen eignen; eingeteilt in 8 bereiche, gefolgt von der anwendung. Fotos sind eingestreut -- im zweiten teil werden die pflanzen von a-z mit fotos und ihren eigenschaften vorgestellt. mittels farbiger marker beziehen sie sich auf die farbmarkierung der seiten im ersten teil. -- ein register mit botanischen und deutschen namen ist angefügt, sowie richtlinien für eine reiseapotheke und hinweise zur benutzung des ratgebers. – nach dieser arbeit werde ich diese kleine büchlein gerne zur hand nehmen und im nu wissen, wo ich nachzuschlagen habe.
  • Evelyne (65) am 06.05.2010 19:33 Uhr
  • Es war ein sehr intensives Eintauchen in das Sachbuch: Lob der Disziplin von Bernhard Bueb. 10 Kapitel= 6 Minuten pro Kapitel, inklusive Notizen, ich geriet in Zeitnot. Sehr interessant geschrieben, praxisbezogen. Von Thomas Mann über William Golding bis Neil Postman wird nichts ausgelassen. Der Untertitel lautet: Eine Streitschrift, zu Recht, ein paar ketzerische Fragen bleiben.
  • Elisabeth (59 ) am 06.05.2010 13:53 Uhr
  • "Zirkuläres Fragen - Systemische Therapie in Fallbeispielen": Ein Lernbuch von Fritz B. Simon/Christel Rech-Simon Es war für mich ein spannender Hürdenlauf durch die Kapitel. Kein Stehenbleiben in Gedankenschleifen der Autoren, die mich normalerweise oft "erschlagen" oder "gefangen nehmen". Diesmal ein Hirn auf vollen Touren das zu meiner Verblüffung am Ende frei und fröhlich sich wiederfindet. Danke für den Tipp.
  • Esther (46) am 04.05.2010 17:44 Uhr
  • Ich bin erstaunt, wie viel vom Inhalt ich in dieser Stunde erfahren habe. Es ist mir auch klar geworden, wo ich weiterlesen, d.h. vertiefen möchte und was ich weglassen kann. Erst in mitten der Übung ist mir aufgefallen, dass die Kapitel in meinem Buch sehr unterschiedlich lang sind. Beim nächsten Versuch werde ich deshalb die Anzahl Seiten der Kapitel bei der Zeitzuteilung mit berücksichtigen. Also für umfangreiche Kapitel mehr Zeit als für kurze.
  • Iris (44) am 04.05.2010 07:51 Uhr
  • Masterausbildung an der Fachhochschule St.Gallen,in palliative Care/Pflege Link //www.fhsg.ch/fhshome/fhs_homepage.nsf/0/BD8DACF9C15CB4A7C12572D8003FAF35?OpenDocument&Selection=3& Buch: Familienbezogene Pflege,Huber Verlag Erkenntnisse: Zeit verloren beim Notizen machen über Klappentext,dieser ist ja bereits als Kurzinfo vorhanden Grösste Herausforderung war das Notizen machen,was wie Gewichten und Erfassen. Habe daher auch Seitenzahlen notiert und Postit mit den 3 ersten Wörter in Buch gesteckt,damit ich zb.Definition,Essenzen schnell wiederfinde und bearbeiten kann. Wo kann ich dies lernen? Bitte Sie um Vorschläge.Danke. Nur 1.Satz pro Absatz zu lesen zu 90% gelungen. Frage wenn nach dem Satz,eine Aufzählung folgt,zb. 4 Ebenen,ist es richtig die ebenfalls zu lesen. Beispiel als gesamtgesellschaftliche Faktoren,die auf Familie einwirken ,können folgende ausgemacht werden: 1.Mobilitätsanforderung druch den Arbeitsmarkt 2.rechtliche,sozailpolitische..... 3.gesellschaftlicher Wandel(z.b. gesteigerte Akzeptanz ... Das Buch Familienbezogene Pflege hat viele solcher Aufzählung.Ich fand es ist auch nützlich ,kurze Uebersicht mit kleinem Zeitaufwand zu lesen. Freundliche Grüsse Iris Aeschimann PS gibt es noch explizite Fragen?Fand sie nicht auf der Website.Somit Erfahrungen und Erkenntnisse nach eigener Struktur.
  • Nils (26) am 04.05.2010 00:23 Uhr
  • Diese Methode ist ziemlich interessant und ich habe sie bereits angewendet. Jedoch wäre es ideal die Methode zusammen mit dem Stichwortsverzeichnis zu gebrauchen. In meiner jahrelangen Erfahrung beim Sachbuch lesen als Geschichtsstudent war das Stichwortverzeichnisl stets eine grosse Hilfe. Natürlich besitzt nicht jedes Buch ein derartiges Verzeichnis. Trotzdem vielen Dank für den hilfreichen Tipp!
  • Christoph E. (32) am 03.05.2010 20:15 Uhr
  • Hat funktioniert - herzlichen Dank!
  • Daniel (32) am 03.05.2010 15:25 Uhr
  • Das explorative Lernen eignet sich für Sachbücher mit einem Thema wo einem die Fremdwörter geläufig sind. Spätestens bei einem Sachbuch bei dem einem der Sachinhalt "befremdend" wirkt, scheint bei mir diese Lernmethode zu versagen, da mir im Endeffekt die wichtigsten Wörter für die Terminologie nicht hängen bleiben.

Erstellt: 29.04.2010, 17:39 Uhr

Infobox zur Verlosung

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Übung 7 verlosen wir 3 Exemplare «Exploratives Lernen» von Verena Steiner. Von der Verlosung ausgenommen sind Beiträge, die nicht auf die persönlichen Erfahrungen beim Ausprobieren der Übung eingehen oder welche, die mangelhaft sind. Einsendeschluss: Dienstag, 18. Mai, 12 Uhr.

Blogs

Sweet Home Ein Höhepunkt namens Sonntag

Tingler 5 Irrtümer der Küchentisch-Philosophie

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Karton auf den Augen: Prinz Charles schaut sich den Schaden, welchen die Septemberstürme auf den karibischen Inseln angerichtet haben, durch die Google Brille an. (18. November 2017)
(Bild: Chris Jackson/Getty Images) Mehr...