Übung 9 – Rückschau: Was hat die Kolumne bewirkt?

Diesmal gibt es nichts zu üben, sondern bloss zu berichten. Ich möchte von Ihnen wissen, was die bisherigen Folgen der Kolumne bei Ihnen auslösten, ob Sie Einsichten gewonnen, etwas ausprobiert oder gar Ihr methodisches Repertoire erweitert haben.

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Zwar wird die Lernpower-Kolumne auf dieser «Bildung und Chancen»-Seite nach wie vor auf Studierende ausgerichtet sein, doch sollten auch andere Lerninteressierte etwas davon zu haben. Für die Beiträge zu den Übungen nehmen sich jedenfalls vor allem ältere Semester Zeit und ich möchte bei dieser Gelegenheit einmal allen Engagierten ganz herzlich Danke sagen!

Um Ihnen die Rückschau zu erleichtern, sind im Folgenden die wichtigsten bisherigen Inhalte aufgelistet: Lerntipps der Leserinnen und Leser (Ü1), Nahziele setzen (Ü2), Parallel lesen (Ü3), Superratten und Zuschauerratten, Teddybär-Methode (Ü4), Gedächtnisstudie lesen/frei abrufen mit Seeottertext, Selbstbeobachtungsbeispiel Konzentration, Skalen nutzen (Ü5), Meta-Ebene, Hör-Experiment (Ü6), aktiv Zuhören, Konzentration und Flow, lernwirksame Notizen, Struktur eines Textes knacken, «1 Stunde pro Buch»-Übung und Scannen, 3-Runden-Lesestrategie mit Adler-, Ameisen und Eichhörnchenrunde.

Zudem finden Sie hier ein PDF zum Rückschautext in der Printausgabe.

Konkrete Beispiele sind gefragt

Schreiben Sie uns mittels ganz konkreter Beispiele, was die Kolumne bei Ihnen bewirkt, was Sie gelernt, probiert, geübt und verändert haben. Wir freuen uns auf Ihr Echo! Wenn Sie uns bis Dienstag, 8. Juni schreiben, nehmen Sie zudem an der Verlosung teil. Wie immer werde ich am Montag nach dem Verlosungstermin auf Ihre Beiträge diskutieren.

Wenn Sie das untenstehende Formular ausfüllen und auf alle Fragen eingehen, nehmen Sie automatisch am Wettbewerb teil (siehe Infobox Verlosung). Auch spätere Einträge sind willkommen.

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse Übung 9

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  • Beatrice (56) am 12.06.2010 22:52 Uhr
  • Dank dem TAGI-Artikel vom 15/3/10, fuehlte ich mich vom Projekt von Frau Dr. Vera Steiner „Lernpower“, sofort Angesprochen: Lerninteressiert, Lerngewohnheiten zu ueberdenken, zu optimieren und weiter zu entwickeln. Auch wie das Lernprogramm aufgebaut ist, so wie die Beschreibung der verschiedenen Runden, haben mir ebenfalls sofort zugesagt. === Dank den Uebungen 1 - 8, habe ich mir einige Arbeitsweisen, Tipps und Ideen angeeignet. Inzwischen haben Sie in mir das Feuer der Begeisterung angefacht! Puncto lesen bearbeite ich einige meiner aelteren Sachbuecher sowie Tests. Ausserdem vertiefe ich mich in Beobachtungen „Sicht“ - Tierwelt, Natur; „Gehoer“ - Musik, Dialog, Geraeusche; „Gaumen“ - Geschmack plus „Tastsinn“ und „Geruch“ = die fuenf Sinne. === Indirekt hoffe ich das ich mit meinen Schreiben etwas nuetzliches fuer diese Studie beisteuern konnte. === Tipps: a) Seit Jahren notiere und sammle ich, in den mir bekannten Sprachen, gute Anekdoten die man jederzeit in einer Gespraechsrunde nutzen kann, sowie antike Sprichwoerter, die uebrigens je nach Situation und Schlagfertigkeit, sehr treffend sein koennen und, die man gut einsetzen kann um evt. eine Diskussionsrunde aufzupeitschen, oder, die zu einem heiteren Lachen verhelfen. b) Eine weitere Uebung die ich seit laengerem nutze, ist lautes Lesen (Augen-, Hirn-, Zungenmuskulatur, Stimmbaender, Atmung etc.). Man staunt nicht schlecht wie oft die Konzentration waehrend des lesens nachlaesst und wie oft man eigene Worte einwebt. c) Schnelles Lesen (inwendig), ist ein weiteres Experiment das ich in die Uebungen von Frau Dr. Steiner beifuegte. In wenigen Worten, ich sammle weitere Erfahrungen, Wege und Moeglichkeiten. ENDLESS...! Ich freue mich schon auf die nachsten Uebungen. Herzlichen Dank! p.s.: Das Buch „Erfolgreich lernen heisst...“, habe ich noch nicht zu Hand genommen, aus dem einfachen Grund, ich will mich weiterhin diesem Projekt widmen und Ihnen meine Ideen, sowie meine Gefuehle, mitteilen duerfen.
  • Peter (36) am 08.06.2010 07:38 Uhr
  • Die Idee mit der Rückschau kam gerade zum richtigen Zeitpunkt. Seit neun Monaten für ein äusserst schwieriges Projekt mit unsicherem Ausgang verantwortlich, bin ich fachlich sehr gefordert und muss mich auch noch mit neuer Software, Instrumenten und Abläufen sowie den ewigen menschlichen Problemen herumschlagen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich trete an Ort und frage mich, wozu ich mir all dies antue. Mit Hilfe der beschriebenen Mindmap machte ich nun eine Auslegeordnung: „Was habe ich menschlich und fachlich in dieser Zeit dazugelernt?“ – das Resultat war frappant! Ich realisierte, was ich an Kompetenz gewonnen habe, bin mit mir wieder im Reinen und sogar stolz auf mich! Verena Steiner möchte wissen, was die Kolumne bewirkt hat. Obwohl ich zurzeit „nur“ learning on the job betreibe, lese die Folgen regelmässig. Sie sind äusserst inspirierend, ein wahrer Multivitamincocktail fürs Hirn! Ich praktiziere das Nahzielsetzen nun ganz bewusst und auch die Übung mit der Selbstbeobachtung mit Skalen hat es mir angetan. Ich setze beide Methoden in meinem Projekt ein: Unangenehmes wird seither bewusster und determinierter angepackt und dank der Skalen-Methode bin ich bedeutend gelassener geworden. Ich bin Verena Steiner sehr, sehr dankbar und freue mich auf jede weitere Folge.
  • Katharina (70) am 07.06.2010 17:22 Uhr
  • Rückschau halten, was hat die Kolumne bei mir ausgelöst: Ich wage mich an Inhalte heran, die für mich schwierig zu erfassen sind, z.B. bestimmte Sachbücher, Politik- Zeitunglesen, kompetente Gespräche aktiv mitverfolgen und eigene Gedanken dazu äussern. Denn ich weiss jetzt, wie ich den Inhalt bewältigen kann. Das Buch, die Zeitung, das Gespräch ist nicht mehr eine unerreichbare Sache und deshalb wegzuschieben. Die Kolumne hat mir Werkzeuge in die Hand gegeben, Inhalte zu knacken und zu verarbeiten.- Aktives Lesen, Hören, Wiedergeben, es geht nicht ohne Anstrengung, Konzentration, sich Öffnen für den Inhalt. Diese positive, effiziente Arbeitshaltung motiviert mein Interesse und fördert mein Selbstbewusstsein. - Selbst im Alltag ist es mir eine Hilfe, ganz bei einer Sache zu sein, ganzherzig Rückschau zu halten, aber auch ganzherzig mir an einem gewöhnlichen Werktag einen Ausflug in den Zoo zu gönnen
  • Matthias (44) am 07.06.2010 07:52 Uhr
  • Liebe Verena In Deinen Kolumnen entdecke ich immer wieder etwas Neues. So bin ich in letzter Zeit gelegentlich auf einer Adler- oder Ameisenrunde anzutreffen. Mit Erfolg! Man hat eben doch nie ausgelernt.
  • Rainer (26) am 05.06.2010 13:24 Uhr
  • Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen, die bei den Übungen aktiv mitmachten, möchte aber trotzdem ein Feedback geben. Vor einigen Monaten habe ich mein Studium mit dem Mastertitel abgeschlossen und muss nun nicht mehr auf Prüfungen lernen. Dennoch lese ich die Kolumne regelmässig, denn ich will mich in Zukunft vermehrt auf eigene Faust weiterbilden. Die Texte motivieren mich, mit dem Lernen dranzubleiben. Ich finde sie informativ und sie haben mir auch zu einigen nützlichen Einsichten verholfen (v.a. die Folgen mit den Lesetechniken, aber auch die Studie mit dem Seeottertext sowie die Folgen über Selbstbeobachtung inkl. Übung mit den Skalen). Schade, dass die Studierenden so selten mitmachen, doch weiss ich aus eigener Erfahrung, wie sehr man eingebunden ist und dass man schon gar nicht noch zusätzliche Übungen machen mag. Übungen sind so ziemlich das Unbeliebteste im ganzen Studium! Gelesen wird die Kolumne trotzdem und ich hoffe auf das Verständnis von Frau Steiner. Überhaupt finde ich es toll, dass es so etwas gibt und ich würde es bedauern, wenn es nach 52 Folgen mit dem wöchentlichen Motivationskick wirklich zu Ende sein soll.
  • Rainer (26) am 05.06.2010 13:22 Uhr
  • Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen, die bei den Übungen aktiv mitmachten, möchte aber trotzdem ein Feedback geben. Vor einigen Monaten habe ich mein Studium mit dem Mastertitel abgeschlossen und muss nun nicht mehr auf Prüfungen lernen. Dennoch lese ich die Kolumne regelmässig, denn ich will mich in Zukunft vermehrt auf eigene Faust weiterbilden. Die Texte motivieren mich, mit dem Lernen dranzubleiben. Ich finde sie informativ und sie haben mir auch zu einigen nützlichen Einsichten verholfen (v.a. die Folgen mit den Lesetechniken, aber auch die Studie mit dem Seeottertext sowie die Folgen über Selbstbeobachtung inkl. Übung mit den Skalen). Schade, dass die Studierenden so selten mitmachen, doch weiss ich aus eigener Erfahrung, wie sehr man eingebunden ist und dass man schon gar nicht noch zusätzliche Übungen machen mag. Übungen sind so ziemlich das Unbeliebteste im ganzen Studium! Gelesen wird die Kolumne trotzdem und ich hoffe auf das Verständnis von Frau Steiner. Überhaupt finde ich es toll, dass es so etwas gibt und ich würde es bedauern, wenn es nach 52 Folgen mit dem wöchentlichen Motivationskick wirklich zu Ende sein soll.
  • Rainer (26) am 05.06.2010 13:21 Uhr
  • Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen, die bei den Übungen aktiv mitmachten, möchte aber trotzdem ein Feedback geben. Vor einigen Monaten habe ich mein Studium mit dem Mastertitel abgeschlossen und muss nun nicht mehr auf Prüfungen lernen. Dennoch lese ich die Kolumne regelmässig, denn ich will mich in Zukunft vermehrt auf eigene Faust weiterbilden. Die Texte motivieren mich, mit dem Lernen dranzubleiben. Ich finde sie informativ und sie haben mir auch zu einigen nützlichen Einsichten verholfen (v.a. die Folgen mit den Lesetechniken, aber auch die Studie mit dem Seeottertext sowie die Folgen über Selbstbeobachtung inkl. Übung mit den Skalen). Schade, dass die Studierenden so selten mitmachen, doch weiss ich aus eigener Erfahrung, wie sehr man eingebunden ist und dass man schon gar nicht noch zusätzliche Übungen machen mag. Übungen sind so ziemlich das Unbeliebteste im ganzen Studium! Gelesen wird die Kolumne trotzdem und ich hoffe auf das Verständnis von Frau Steiner. Überhaupt finde ich es toll, dass es so etwas gibt und ich würde es bedauern, wenn es nach 52 Folgen mit dem wöchentlichen Motivationskick wirklich zu Ende sein soll.
  • Elsbeth (63) am 05.06.2010 08:24 Uhr
  • Ich kenne das Buch von Verena Steiner und ihre Kolumne kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, bin ich doch frisch pensioniert und will meine grauen Zellen weiter gebrauchen. Die erste Übung mit den Nahzielen fand ich für mich persönlich zwar überflüssig, da ich mich eigentlich nie für etwas aufraffen muss (bei einem schwierigen Studium wäre es wohl anders). Beim parallelen Lesen hat es mich dann schon ein wenig gepackt und ich probierte nachher sämtliche Übungen aus – und alle mit Gewinn! Ich merke, wie diese Lernpower jedes Mal grösser wird und wie ich häufiger überlege, wie ich etwas anpacken soll und zwar auch bei ganz andern Tätigkeiten. Leider dauert es jeweils lange, bis der Text auf der Homepage erscheint und so verlor ich zwischendurch die Lust, einen solchen zu verfassen. Ich will nun aber wieder mitmachen, weil ich finde, dass ein derart tolles Angebot unterstützt werden soll. Es ist interessant, es regt zum Lernen an und es verblüfft mich immer wieder, wie diese Übungen meinen Geist wecken und beleben.
  • Waltraud (59) am 04.06.2010 22:27 Uhr
  • Ich lese sehr gerne Sachbücher, habe mich aber immer gewundert, warum so wenig „hän-gen“ bleibt. Allein schon einige Lerntipps der Leserinnen und Leser haben mich fasziniert und mir zu mehr Spaß beim Lernen verholfen (aus dem Beispiel Schiffsüberfahrt + Lektio-nen lernen habe ich eigene Ideen entwickelt). Meine liebste Übung „Nahziele setzen“ ist zu meiner täglichen Gewohnheit geworden. Ich habe sie umbenannt in „Nur ein kleiner Schritt“! Die 1-Stunde-pro-Buch-Übung finde ich phantastisch. Jeweils den ersten Satz ei-nes Absatzes zu lesen, hat bei mir einen rich-tigen AHA-Effekt ausgelöst. Ich kann nur noch jeden Text, der mir vor die Augen kommt, auf diese Weise durchkämmen und ihn erst dann lesen. Zudem prägen sich diese Eingangs-sätze beim weiteren Durcharbeiten durch das Wiederholen bzw.Wiedererkennen bereits besser ein. Und wenn ich bei einem Sach-buch die 3-Runden-Strategie durchgeführt habe, dann habe ich das Gefühl, dass das Buch total „ausgequetscht“ ist. Nach dieser Methode bleiben für mich am Schluss nur noch die Worthülsen. --- Nichts ist mehr wie vorher!!! ----Was mir manches Mal gegenüber früher ein bisschen fehlt: da habe ich ein interessantes Buch 2 - 3 mal "nur" durchgelesen, besser:„durchgeträumt“ !- aber es geht ja hier um Lern-Power!!!
  • eva (23) am 04.06.2010 08:32 Uhr
  • Ich lese die Lernpower-Kolumne regelmässig. Sie motiviert mich. Ob Superratten oder Teddybären, die Beispiele und Übungen sind immer wieder spannend. Am Anfang habe ich bei zwei Übungen mitgemacht und dabei ganz überraschend das Buch "Erfolgreich lernen heisst..." von Verena Steiner gewonnen. Dann wurde es jedoch in der Schule strenger und ich hatte keine Zeit und keine Lust mehr, meine Erfahrungen auch noch aufzuschreiben, denn die Übungen geben sonst schon viel zu tun. Habe aber trotzdem alle mehr oder weniger gründlich ausprobiert! Ganz besonders gut war für mich die Teddybärmethode. Die Lesetechniken finde ich ebenfalls super und werde sie weiter üben. Das Experiment mit dem Lesen und freien Abrufen hat mir eingeleuchtet. Wenn ich so Rückschau halte, merke ich, dass ich nun mehr Lernpower habe!!! Ich bin neugierig, was noch weiter kommt und was ich noch alles übers Lernen lernen kann. Vielen Dank!
  • Evelyne (65) am 03.06.2010 11:07 Uhr
  • Es war absolut verblüffend, wie intensiv ich mich in ein Sachbuch vertiefen konnte. Als Nahziel habe ich mein Spanisch für die Mexiko-Ferien aufgefrischt. Es waren tolle, unvergessliche Ferien. Die Teddy-Bär-Methode werde ich bei "Gebruiksaanwijzingen" verwenden, z.B. wenn ich die Kaffeemaschine entkalken muss (auf Deutsch).

Erstellt: 03.06.2010, 14:54 Uhr

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Infobox Verlosung

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Übung 9 verlosen wir 5 Exemplare der kleinen Fibel «Erfolgreich lernen heisst …» von Verena Steiner. Von der Verlosung ausgenommen sind Beiträge, die nicht auf die persönlichen Erfahrungen beim Ausprobieren der Übung eingehen oder welche, die mangelhaft sind. Einsendeschluss: Dienstag, 8. Juni, 12 Uhr.

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