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Das Mahmoud-Experiment

In seiner Heimat war er ein guter Schüler. Nun kämpft ein Syrer an einem deutschen Gymnasium um den Anschluss.

Johann Osel, Ingolstadt
Mahmoud am Gnadenthal-Gymnasium in Ingolstadt. Wegen der unsicheren Lage seiner Familie in Syrien will er nicht in die Kamera blicken. (Foto: Lukas Barth)
Mahmoud am Gnadenthal-Gymnasium in Ingolstadt. Wegen der unsicheren Lage seiner Familie in Syrien will er nicht in die Kamera blicken. (Foto: Lukas Barth)

Fast bedrohlich quietschen die Schuhsohlen des Mathelehrers, wenn er an der Tafel auf und ab geht und den Schülern dabei in die Hefte diktiert. In der zehnten Klasse des Gnadenthal-Gymnasiums in Ingolstadt geht es um Nullstellen, um Doppelnullstellen, vier-, sechs- und achtfache Nullstellen. Erste Stunde, acht Uhr. Vor dem Fenster kündigt sich der Tag an, Sonnenstrahlen, unterlegt von Vogelgezwitscher und dem Lärm der Kehrmaschinen.

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