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Die Chancengerechte

Margrit Stamm prägte die Schweizer Erziehungswissenschaft. Vom Arbeiterkind zur Uniprofessorin war es ein weiter Weg.

«Ich habe keine Mühe, mich an einen Stammtisch zu setzen und dort mitzureden», sagt Margrit Stamm. Foto: Sabina Bobst
«Ich habe keine Mühe, mich an einen Stammtisch zu setzen und dort mitzureden», sagt Margrit Stamm. Foto: Sabina Bobst

Es gab eine Phase in Margrit Stamms Leben, da schien für sie eine wissenschaftliche Karriere so weit entfernt wie eine Reise zum Mars. Sie war Anfang dreissig und zu Hause, Vollzeit mit zwei kleinen Kindern, während ihr Mann, ein Mediziner, in Aarau seine Praxis aufbaute. «Es war eine schwierige Zeit, die ich fast nicht ertrug», erzählt sie, «und manchmal trieb mich die Angst um, meine Lebensziele seien bereits abgeschlossen.»

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