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«Klar, eine Milliarde klingt nach unglaublich viel Geld»

Die ETH Lausanne erhält für ihr Human Brain Project über eine Milliarde Euro von der EU. Präsident Patrick Aebischer erklärt die Bedeutung des Projekts und wie das Geld verwendet wird.

Projekt ist wichtig für die Konkurrenzfähigkeit: Patrick Aebischer, Präsident der ETH Lausanne, hier am diesjährigen WEF.
Projekt ist wichtig für die Konkurrenzfähigkeit: Patrick Aebischer, Präsident der ETH Lausanne, hier am diesjährigen WEF.
Laurent Gillieron, Keystone
Eine Forscherin des Human Brain Project schaut auf eine 3D-Animation eines Gehirn-Neurons.
Eine Forscherin des Human Brain Project schaut auf eine 3D-Animation eines Gehirn-Neurons.
Laurent Gillieron, Keystone
In einem Labor des Human Brain Project.
In einem Labor des Human Brain Project.
Laurent Gillieron, Keystone
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Herr Aebischer, die ETH Lausanne erhält eine Milliarde Euro für das Human Brain Project. Wie wird das viele Geld verwendet? Weise, hoffentlich! (lacht) Klar, eine Milliarde klingt nach unglaublich viel Geld, aber es muss für zehn Jahre reichen. Wir haben also 100 Millionen pro Jahr für ein Projekt, an dem Institute und Labore in ganz Europa mitmachen werden. Es ist wichtig für Europa, solche grossen wissenschaftlichen Projekte zu verfolgen, welche ambitiös und auch riskant sind. Ich bin froh, dass Europa diesen mutigen Schritt wagt. Es ist wichtig, dass man eine Konzentration von Talenten hat, die in Europa und vor allem in der Schweiz an so einem Projekt arbeiten. Wir müssen unsere Konkurrenzfähigkeit unbedingt halten, denn Forschung und Wissenschaft werden zu den wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts gehören.

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