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Statt Medizin Geschichte studieren?

Experten geben in der Rubrik «Gut zu wissen» Antworten auf Leserfragen zum Thema Bildung und Berufswahl.

Ich werde demnächst den Bachelor in Medizin machen und zweifle immer mehr an meiner ursprünglichen Studien­wahl. Zwar gefällt mir die Idee, Ärztin zu werden, kranken Menschen zu helfen und gleichzeitig komplexe medizinische Probleme zu lösen. Immer mehr beschleichen mich jedoch Zweifel, ob ich für den Beruf der Ärztin geschaffen bin, da einem bekanntlich neben der Arbeit strukturell bedingt nicht mehr viel Zeit für anderes bleibt. Mich fasziniert seit je auch die Geschichte, weshalb ich mir schon länger überlege, das Studienfach zu wechseln. Welches ist der richtige Weg für mich?N. Ü. aus B.

Liebe Frau Ü. Sie sprechen mit Ihrer Frage ein vielschichtiges und vielen Leuten bekanntes «Problem» an, nämlich die «Qual der Wahl» oder positiv ausgedrückt die «Freiheit der Wahl». Ihre Motivation für den Beruf der Ärztin ist klar erkennbar: Sie wollen Menschen in beschwerlichen Lebenssituationen eine Stütze sein. Gleichzeitig reizt Sie die Idee, die Komplexität des menschlichen Körpers und dessen (Dis-)Funktionen zu begreifen, um, detektivgleich, nach Lösungen zu suchen. Andererseits macht Ihnen der Umstand Bauchschmerzen, dass Ärztinnen sehr hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind.

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