«Zeitungen gibt es noch maximal 40 Jahre»

#younews2018: Was kommt heraus, wenn nicht Profis, sondern Jugendliche Medien machen? Der Erlebnisbericht einer Zürcher Sekundarklasse, die zwei Tage auf der Redaktion des «Tages-Anzeigers» verbrachte.

Die Jugendlichen produzieren beim Tages-Anzeiger ein eigenes Video: Sie thematisieren ihre brennendsten Fragen zu Mediennutzung, Fake News und Privatsphäre.

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Im Rahmen der Schweizer Jugendmedientage YouNews (#younews2018) empfing der «Tages-Anzeiger» die Sekundarschulklasse A3a aus Wädenswil. Die Schülerinnen und Schüler besuchten die Redaktion und den Newsroom und konnten zusammen mit dem Video- und Digital-Team während zweier Tage ein Videoprojekt rund um das Thema Medienkompetenz lancieren.

So erlebten die Jugendlichen die 2 Tage auf der Redaktion – sie erzählen selbst*:
Am Donnerstag, dem 18. Januar 2018, um 8.30 Uhr sind wir beim «Tages-Anzeiger» in Zürich angekommen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und in den Veranstaltungsraum geführt. Dort wurde uns der Ablauf der zwei Tage anhand einer Präsentation gezeigt, und wir wurden in drei 5er-Gruppen aufgeteilt. Zusätzlich zu den drei Gruppen gab es noch ein Moderations-, ein Kamera- und ein Social-Media-Team, welche aus je zwei Personen unserer Klasse bestanden.

Etwas später haben wir den Online-Chef Michael Marti kennen gelernt, der uns die Unternehmensgeschichte vom «Tages-Anzeiger» und von Tamedia erzählte. Später ging es los mit der Führung durch das ganze Tamedia-Gebäude. Nach dem Mittagessen in der Kantine starteten wir mit unserer eigentlichen Aufgabe. Wir erfuhren, wie wir ein Video richtig planen und auf was wir beim Filmen achten sollten. Vor dem eigentlichen Videodreh haben wir einige Male geübt. Dabei besuchte und filmte uns eine «Tagesschau»-Reporterin vom Schweizer Fernsehen.

Digitale Welt: Auch die Jugendlichen beschäftigen sich mit Themen wie Privatsphäre und Fake-News.

Anschliessend durften wir Teil eines interaktiven Videos sein. Die Fragen drehten sich rund um Mediennutzung, Social Media und Fake-News. Um eine Antwort zu geben, reihten wir uns an der entsprechenden Stelle auf. Nach dem Dreh begann das Planen für unsere Gruppen-Diskussionsrunde und Interviews, ebenfalls über die Themen Fake-News, Privatsphäre und Mediennutzung. Wir lernten, wie wir professionell recherchieren, und durften dies anhand eines Auftrags direkt anwenden. Damit war der erste Tag auch schon vorbei.

Der nächste Morgen startete gleich mit dem Dreh der Diskussionsrunden und Interviews. Am Nachmittag gab es einen Wettbewerb, bei dem wir alle unter gleichen Bedingungen ein Kurzvideo drehten, in dem eine Zeitung in irgendeiner Form vorkommen sollte.

Der Besuch beim «Tages-Anzeiger» hat uns sehr gut gefallen. Das selbstständige Arbeiten und gegenseitige Filmen hat uns grossen Spass gemacht. Die Gestaltung der Aufträge wurde uns frei überlassen. Einige durften sogar das erste Mal in die Rolle eines Moderators schlüpfen und fanden Freude daran. Während des Recherche- und Schreibworkshops haben wir einiges dazugelernt. Das Ziel, die Welt eines Medienunternehmens und die Arbeiten eines Journalisten näher kennen zu lernen, wurde somit klar erreicht.

*Autorinnen: Sonia Mano, Daniela Uhr und Nuria Porro, Sekundarschule A3a, Wädenswil

Weitere Informationen sowie Beiträge aller Projektgruppen zu YouNews – Schweizer Jugendmedientage sind zu finden unter: www.younews.ch
#younews2018

Erstellt: 19.01.2018, 17:11 Uhr

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