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Chinesen erobern Schweizer Jugis

947'000 Touristen haben im letzten Jahr in Jugendherbergen in der Schweiz übernachtet. Am stärksten ist die Nachfrage bei Gästen aus China gewachsen. Erstmals haben sie die US-Amerikaner überholt.

Ein Drittel mehr Gäste aus China: Asiatische Touristen in einer Jugendherberge in Bern.
Ein Drittel mehr Gäste aus China: Asiatische Touristen in einer Jugendherberge in Bern.
Keystone

Die Schweizer Jugendherbergen haben vergangenes Jahr mehr Gäste begrüsst. Vor allem bei asiatischen Touristen werden sie beliebter. 2013 verzeichneten die 51 erfassten Jugendherbergen 71'000 Logiernächte von Gästen aus Asien, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Das entspricht einer Zunahme von 22,5 Prozent.

Am stärksten wuchs die Nachfrage chinesischer Gäste: Sie steigerten die Logiernächte um über ein Drittel auf 20'000. Damit liegen sie erstmals über den US-Amerikanern, deren Übernachtungen um 12 Prozent zurückgingen.

Am meisten Schweizer Gäste

Insgesamt stiegen die Übernachtungen in den Schweizer Jugendherbergen um 3,3 Prozent auf 947'000. Mit knapp 60 Prozent entfällt der grösste Teil davon auf inländische Gäste. Der Anteil ausländischer Touristen steigt aber an: Sie waren vergangenes Jahr für knapp 400'000 Logiernächte verantwortlich - ein Plus von 5 Prozent gegenüber 2012.

Während das Geschäft bei den Jugendherbergen wieder besser läuft, zeigt der Trend auf den Campingplätzen weiter nach unten. 2013 sanken die Übernachtungen zum vierten Mal in Folge, diesmal um 3,4 Prozent auf 2,9 Millionen. Sowohl inländische als auch ausländische Gäste schlugen ihre Zelte seltener auf.

Seit 2009 sind die Logiernächte auf Schweizer Campingplätzen damit um rund 22 Prozent zurückgegangen.

SDA/wid

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