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Das Rätsel des verschollenen Matterhorn-Pioniers

Die Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren endete tragisch: Vier der sieben Bergsteiger stürzten zu Tode – einer wurde bis heute nicht geborgen. Nun wird wieder gesucht.

In Gedenken an die Pioniere: Ein Beitrag der Filmwochenschau über die Tragödie am Matterhorn im Sommer 1865. Video: Cinémathèque suisse / Schweizerisches Bundesarchiv

Er ist der grosse Abwesende bei der Matterhorn-Party, die dieses Jahr in Zermatt steigt: Lord Francis Douglas, Erstbesteiger des Matterhorns, abgestürzt vom Gipfeldach am 14. Juli 1865. Und seither spurlos verschwunden. Während die sterblichen Überreste seiner drei ebenfalls verunglückten Seilgefährten geborgen und bestattet wurden, liegt Lord Douglas immer noch irgendwo am Fuss der Nordwand. Doch nun wird die Suche wieder aufgenommen. Im Herbst startet eine Expedition von Glaziologen und Historikern, um Douglas’ Leiche doch noch zu finden. Der Fund würde nicht nur die Bestattung des aus adligem Haus stammenden Briten ermöglichen, sondern womöglich einen der bekanntesten Streitfälle der Alpingeschichte beenden: Was genau geschah an jenem Nachmittag kurz unterhalb des Matterhorn-Gipfels, als vier der sieben Erstbesteiger zu Tode stürzten?

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